Taschengeld Schnitzmesser Opinel

Aus fast jedem Bloggerjahr habe ich (leider) noch Bildmaterial zu Themen, die ich so gerne im blog gezeigt hätte, aber dann doch irgendwie nicht geschafft habe. Bei den Näh- und Kreativwerken bin ich zwar ganz gut, aber bei anderen Bereichen gibt es doch große Lücken. So hatte ich eigentlich geplant, auch hier zu zeigen, wofür sich die Tochter nach einem Jahr Taschengeldsparerei entschieden hat. 

 

Bei ihr begannen wir mit dem Schulstart mit 50 Cent und haben es irgendwie die gesamt Grundschulzeit verpasst, den Betrag zu erhöhen. Selbst mit der regelmäßigen Auszahlung waren wir säumig, weil sie fast nie fragte – haben aber hoffentlich vollständig “nachgezahlt”. Nun beginnt unserer zweites Kind mit der Taschengeldzeit (und die Gymnasiastin bekommt nun 3€ wöchentlich.) Der Blick zurück passt damit wieder.

 

Nachdem unsere 2017 Siebenjährige tatsächlich ein Jahr lang fast ihr gesamtes Taschengeld gespart hatte, investierte sie in ein Schnitzmesser. Der Papa riet zwar weiterhin zur Sparsamkeit, wie er das sein Leben lang praktizierte, aber der Haben-Wunsch war dafür zu groß. Die Bloggerwelt empfahl mir Opinel* und die Tochter wählte von dieser Marke ein Messer in Rot.

 

Der Nachbarsjunge führte glücklicherweise in die Schnitztechnik ein. Während er nun drei Jahre später mittlerweile beeindruckende Holzarbeiten mit gezinkten Eckverbindungen und ganzen Möbelstücken herstellt, ist die Begeisterung der Tochter etwas abgeflaut. Zur Zeit wird das gute Schnitzmesser sogar in den Kinderzimmeruntiefen gesucht.

Nun bin ich um so gespannter, wie der Sohn mit dem Geldthema umgehen wird. Wird er so sparsam wie sein Vater, dem er so ähnlich ist, wie kein anderes unserer Kinder? Plant er eine Großanschaffung oder gibt er sein Geld für Kleinigkeiten aus. 

 

Was kaufen eure Kinder vom Taschengeld und wie viel Geld bekommen sie?

 

 

 

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Zimmermannshose Outdoorhose Pfiffikus von Rabaukowitsch Gr. 128

Fast genau ein Jahr nachdem ich beim Nähwochenende mit den Dresdner Nähbloggern in Rathen mit der Outdoorhose Pfiffikus-Hose von Rabaukowitsch* begonnen hatte, kann ich nun heute endlich das fertige Nähwerk zeigen. Was für eine Punktlandung, denn am Freitag erwartet mich – im besten Fall – die zweite Dresdner Nähbloggerreise und ich freue mich sehr darauf.

 

Tatsächlich habe ich bislang selten sooo lange an einem Kleidungsstück genäht, wobei es da vor Jahren auch schon mal einen Overallgab … erinnert ihr euch? Bei der Hose war ich als zweites (!) Nähprojekt damals im Herbst nur zum Zuschnitt und zu den ersten Nähten gekommen. Es folgte die Poverstärkung und leider nur eine Tasche beim Nähtag zur 5. Näh-Lan-Party im Erzgebirge zwei Monate später und tatsächlich erst im Frühjahr kurz vor dem Lockdown die Nähfortsetzung bei der 6. Näh-Lan-Party. Im Juni, als sich die Dresdner Nähbloggerbereits wieder in geschlossenen Räumen trafen, aber ich lieber noch bei der virtuellen Variante blieb, wurde das Werk vollendet, denn mein Ansporn war, dass sie wenigstens noch vor der Waldwoche des Vorschulkindes fertig werden sollte. Es ist also ein Nähprojekt, das fast ausschließlich bei Bloggertreffen genäht wurde …

 

Ich muss zugeben, dass ich selbst ziemlich begeistert vom Ergebnis bin, wobei es für das Erstlingswerk dieses tollen Schnittmusters einige verbesserungswürdige Stellen gibt. Bei den Taschen haben mich beispielsweise mehrfach die Abdeckdreieicke aus Snappapp* gerettet, denn die Hosentaschenecken muss ich wohl nochmal üben. Dafür sitzen die Reißverschlüsse und das verstellbare Innengummiband perfekt. Dort kamen auch endlich die Öko-Knöpfe von Blaubeerstern zum Einsatz. Da die Knöpfe direkt mit der Haut Kontakt haben, war das die beste Variante.

 

Vernäht wurde ein Bio-Jeansstoff von Lebenskleidung, den ich mir vor Jahren mal bei Internaht geleistet habe. Für die Po- und Knieverstärkung fand sich ein sehr steifer und hoffentlich abriebfester Stoff noch aus der Anfangsnähzeit und für die Innentaschen kam ein Gütermann-Stoff zum Einsatz, den es zum Nähcamp 2015 in Berlin gab. Das Jersey-Schrägband* ist vom Stoffmarkt, aber mein Versuch noch mehr blaues Paspelband im örtlichen Stoffgeschäft nachzukaufen, da es ursprünglich für die Tragejacke und den Trageeinsatz verwendet wurde, scheiterte über Monate, bis der Laden dann leider ganz verschlossen war. So wurde es dann für den Po eine reflektierende Paspel, die wie die Reißverschlüsse bei Bogner-Stoffe in der Dresdner Innenstadt gekauft werden konnte.

 

Das reflektierende Band gefällt mir nun aber doch richtig gut und zu “bunt”, wie zwischenzeitlich befürchtet, ist die Hose auch nicht geworden. Auf die Gürtelschlaufen würde ich allerdings das nächste Mal verzichten.

 

Als Einnäher gab für den Ostseereisenden und Meerliebhaber ein Stückchen Marine-Feeling-Webband von Blaubeerstern* – das noch aus meiner Probenäherzeit bei Blaubeerstern stammt –  und den eigenen Einnäher von Namensbänder*, bei dem mal wieder das Logo nur auf der Rückseite zu erkennen ist. Am meisten Sorge machte mir bei der langen Nähzeit ja das Beinwachstum des Mittleren, aber meine gewählte Bundvariante brachte die Hose auf die perfekte Länge.

 

Tatsächlich passte die Hose trotz der vielen Nähmonate prima und am glücklichsten macht mich, dass der Sohn sie so gerne und stolz trägt. Wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte er sich dieses Beinkleid sogar bei der Einschulung vorstellen können.

 

Dafür war sie aber in unserer Sommerreisezeit, bei der sich Wandertage und Badezeit abwechselten, fast dauerhaft im Einsatz. Tatsächlich denke ich schon ein bisschen darüber nach, ob der Jüngste für seine Waldtage auch so eine Hose bekommen sollte … vielleicht gehts ja diesmal schneller?

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Über mich

Kreativtagebuch einer Kunsthistorikerin mit (Ehe)Mann, drei Schulkindern (01/2010, 07/2013 und 09/2017) im Projekt Vierseithof (*1768) in Dresden wohnend, gerne die Welt bereisend.
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