Geld verdienen mit DIY Blogs: Blogeinnahmen Quartal I/2020

Heute darf ich (wie letztes Jahr) zum Näh(blogger)wochenende nach Rathen in die Sächsische Schweiz starten und freue mich so sehr darauf. Selten war eine Auszeit dringender, denn das Jahr war bislang (für uns alle) nicht gerade einfach. Auch diese Reise werde ich wieder von den Blogeinnahmen finanzieren. Selbst wenn langsam Licht am Hoffinanzierungshorizont wird, bin ich dankbar, dass blog und Hobbyfinanzierung nun schon seit Jahren so gut funktionieren. Deutlich schlechter sieht es mit der monatlichen Berichterstattung aus. Ich hänge nun schon acht (!) Monate hinterher und die Vorstellung, dass ich wegen der Vorbereitung der Finanzamtmeldung da irgendwie durch muss, ist nicht schön. Nun kam mir aber der rettende Gedanke: da ohnehin ein ganzes Jahrsiebt abgeschlossen ist und ich mit der zweiten Übersichtsseite begonnen habe, werde ich ab sofort nur noch Quartalsweise berichten. Das ist genial, oder? Keine acht langweiligen und aufwendigen Zahlenblogbeiträge sondern nur zwei, um wieder aktuell zu sein.

Die Euronen kamen von Januar bis März 2020 von: 

Amazon*: 55,49 €

Lead Alliance: 22,30 €

Awin: 24,73 €

Stoffkaufschwein*: 11,98€

Selbermacher*: 2,74 €

Namensbänder*: 1,57 €

Steady*: 0,10 €

 

Blickt man auf die monatlichen Berichte zurück, war der Jahresstart ziemlich unverändert und fast ohne höhere Überraschungseinkünfte. Sehr gefreut habe ich mich über das Stoffkaufschwein*, das ganz ohne Zusatzanbieter über Paypal funktioniert, aber an ein Geschäftskonto gebunden ist, um auch dort steuerrechtlich “sauber” zu bleiben. Außerdem gab es mal wieder kleinere Einkäufe bei Alles-für-Selbermacher* und Namensbänder*. Danke!

 

Da ich so lange mit dem Berichten hinterherhänge, muss ich bei zwei Ausgaben tatsächlich erstmal pauschal raten, denn ich habe bei Gerstaecker für das Jahreprojekt “Was mein Leben reicher macht” eingekauft und den Buchbinde-Kurs mit der Tochter in den Winterferien besucht. Wenn ich da noch etwas genaueres herausfinde, wird gegengerechnet. Sicher bin ich mir wenigstens bei der  6. Näh-Lan-Party auf dem AmbrossGut im Erzgebirge. Detaillierter wird es hier. Aus dem Werbungstopf kam der Handy-Vertrag von WinSim* und mit den drei Losen für die Aktion Mensch sowie den 66,00 € für die Näh ich mir App!via Startnext aus dem Spendentopf bin ich dort sogar schon wieder in den Negativzahlen. Mittlerweile zweifle ich auch daran, ob die App wirklich nutzen würde, denn es ist schon eine Herausforderung, überhaupt zu messen. Habt ihr schon mitgeraten?

Der Warenwert liegt mit 347,17 € deshalb so hoch, weil ich für den 10. Bloggeburtstag pauschal 200 € für die Gewinne veranschlagte und damit wahrscheinlich noch zu niedrig kalkuliert habe. Acht Bücher wurden rezensiert: “Watercolor & Handlettering. Schritt für Schritt”*, “Entdecke dich: Das Achtsamkeits-Journal“*, “Nähen mit Pattarina. So einfach war Zuschneiden noch nie“*, “Vielleicht – Eine Geschichte über die unendlich vielen Begabungen in jedem von uns“*, “Himmlische Torten von den Uplengener Landfrauen: Erprobte Rezepte für garantiertes Gelingen.“*, “Salzlos genießen mit Kräutern und Gewürzen: Rezepte mit aromatischen Alternativen zu Salz – Gesund Kochen ohne Salz.“*, “Marike und Julius: Entdecke mit uns den Bauernhof“*, “Entdecke dich: 54 inspirierende Karten für jeden Tag“* und die zwei zu Verfügung gestellten Spielzeuge Salatset von Eichhorn* und Regenmachers von Eichhorn* gezeigt.

 

Verbloggt wurde ganz genau 50 Beiträge und die meisten Seitenaufrufe hatte der Januar mit 30.719, was sicherlich an meiner Teilnahme an verschiedenen Blogaktionen, wie bei Grüner Nähen lag.

 

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Rezension: Jedes Kind kann richtig schreiben lernen: Was Eltern wissen müssen, um ihr Kind fit für die Schule zu machen. Für die Klasse 3 bis 10. Rechtschreibtraining leicht gemacht

Ratgeberbücher werden hier eher selten rezensiert, da der Schwerpunkt fast ausschließlich an den Blogthemen DIY, Nachhaltigkeit sowie Kinder- und Jugendbücher orientiert ist. Andererseits ist es natürlich sehr praktisch, wenn man Buchthemen vorgeschlagen bekommt, die gerade zur Familiensituation passen. Die Tochter verließ nun mit diesem Schuljahr bereits die Grundschule und wechselte auf das Gymnasium. Ihr Interessengebiet liegen bislang klar im künstlerisch-musischen Bereich und weniger in der Zahlenwelt. So schreibt sie mit großer Begeisterung, wobei ich nicht selten über Worte stolpere, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob sie diese nicht schon längst fehlerfrei schreiben können müsste. Die Neuerscheinung “Jedes Kind kann richtig schreiben lernen: Was Eltern wissen müssen, um ihr Kind fit für die Schule zu machen. Für die Klasse 3 bis 10. Rechtschreibtraining leicht gemacht“* passte daher perfekt und landete deshalb auf dem Rezensionsstapel.

Abbildung vom Duden-Verlag

Der Autor Hans-Georg Müller promovierte in Sprachdidaktik und habilitierte in Germanistischer Linguitik, betreibt die Lernplattform www.orthografietrainer.net und arbeitet nicht nur an der Uni sondern auch an einem Berliner Gymnasium. Wenn sich ein solcher Fachwissenschaftler dem Thema widmet und dann noch der Duden-Verlag passenderweise die Publikation verlegt, kann man viel erwarten – und wird nicht enttäuscht.

 Abbildung vom Duden-Verlag

 

Tatsächlich ist es ein 270seitiges Taschenbuch, dass mit viel Inhalt und kaum Bildmaterial überzeugen kann. Einleitung und Teil 1 erklären das Lernen, wobei klar wird, dass Kinder nicht zwangsläufig irgendwann schon richtig schreiben können, wenn sie viel lesen – eine Hoffnung, die tatsächlich auch ich ein bisschen hatte. Außerdem wird betont, dass mit den wenigen Schuldeutschstunden ein orthografisch richtiges Schreiben nicht erlernt werden kann, da selbst bei Kindern – wie unserer Tochter – die bislang eigentlich mit Begeisterung dabei sind, die Übungszeit fehlt – von wirklich rechtschreibschwachen Kindern ganz zu schweigen. Zusammengefasst beginnt man zu verstehen, dass die notwendigen Lernschemata und damit das richtig Schreiben ohne noch darüber nachdenken zu müssen, nur durch Übung erreicht werden können.

Abbildung vom Duden-Verlag

 

Teil 2 stellt genau dafür in fünf Schritten einen Lernverlauf vor, mit dem man sein Kind beim Üben als Rechtschreib-Coach begleiten kann. Es folgen 16 abwechslungsreiche Methoden und schließlich im letzten Teil zum Wissen nochmal die Rechtschreib- und Grammatikregeln (auch für die Erwachsenen.) Farblich sind Teil 1 und 3 in blau gehalten, die Übungsseiten in grün. Wenn man möchte, kann man das Buch als Arbeitsbuch benutzen, denn vor allem im mittleren Teil gibt es jede Menge Auswertungsbereiche mit Kommentiermöglichkeit zum eigenen Kind oder Ankreuztabellen.

Abbildung vom Duden-Verlag

 

Einmal mehr liegt das Manko dieser Publikation nicht im Buch selbst, sondern in der Umsetzbarkeit im Alltag. Als Familie mit drei Kindern ist unser Zeitfenster in der Woche minimal und mit drei wunderbar wilden, unterschiedlich alten Familienmitgliedern gefüllt. Es werden Hausaufgabenhefte kontrolliert, Aufgaben verteilt, gespielt und Instrumente geübt. Die Methode von Hans-Georg Müller würde nun noch voraussetzen, dass man konzentriert und regelmäßig das Rechtschreibetrainung dazunimmt. Das macht mich noch etwas ratlos … und noch mehr frage ich mich, wie viele Rechtschreibfehler ich in diesen korrekturlos heruntergeschriebenen Text wohl eingebaut habe.

 

 

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Über mich

Kreativtagebuch einer Kunsthistorikerin mit (Ehe)Mann, drei Schulkindern (01/2010, 07/2013 und 09/2017) im Projekt Vierseithof (*1768) in Dresden wohnend, gerne die Welt bereisend.
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