Spiel(zeug)rezension: Constructor Doppeldecker 90teilig und Constructor Windrad 300teilig

Beim Größerwerden unserer Kinder finde ich selbst unglaublich spannend, dabei sein zu dürfen, wenn sie Dinge selbst erlernen und auf einmal ganz eigenständig können. Das erste Constructor-Set bekam unser großer Sohn bereits mit Fünf obwohl die Altersempfehlung sechs Jahre lautete. Er war begeistert, aber eigentlich schraubten die Erwachsenen sich tapfer durch die vielstufigen Anleitungen des Hubschraubers*, wofür uns dann meistens Geduld und Zeit fehlten. Kurz vor seinem siebten Geburtstag schaffte er es gefühlt von einem auf den anderen Tag voll konzentriert und völlig ohne Hilfe das Set zusammenzuschrauben und wollte (natürlich) mehr Teile.

Er wünschte sich ganz klar den Doppeldecker*, der eigentlich wirklich für Kinder ab vier Jahren ist und wir ergänzten als Überraschung mit dem anspruchsvolleren Windrad-Set* für seine Altersklasse. Wie immer bei diesen Sets lassen sich nach Anleitung gleich wieder mehrere Dinge bauen – das Flugzeug kann auch zum Flugsaurier, Motorrad oder Wasserhelikopter werden und das Windrad-Set sich in einen Kran, Katamaran, Rennwagen, Flugzeug, Hafenbrücke oder Kampfjet verwandeln.

Erfreulicherweise dreht sich diesmal der Propeller beim Doppeldecker tatsächlich und erhöht so beträchtlich den Spielspaß nach dem Zusammenbau. Der Sohn war nicht zu bremsen und bespielte beide Sets gleich wunderbar zusammen.

Ärgerlich finde ich, dass die inzwischen nicht nur die Schrauben aus Plastik sind, sondern auch die Unterlegscheiben, die vor zwei Jahre noch in Holzform geliefert wurden. Der Hersteller wirbt bei diesem Spielzeug vor allem damit, dass es aus nachhaltigem Buchenholz besteht – da sollten sich nicht immer mehr Teile in Kunststoff verwandeln. Die anderen Bauteile sind aber weiterhin hölzern.

Selbst das Windrad, das auf der Verpackung zu sehen ist, baute er vollständig alleine zusammen. Sieben Jahre scheint wirklich das perfekte Alter für dieses Konstruktionsset zu sein. Ganz so groß wie bei dem kleinen Jungen ist das Endbauwerk dann zwar doch nicht, aber im Vergleich zu unser Schulanfänger doch ziemlich hoch.

Die nächste Stufe dürfte das freie bauen sein und ich bin schon sehr gespannt, was er alles konstruieren wird. Genügend Bauteile hat er ja nun inzwischen.

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Rezension: Gängster-Pferde

Die Freude am Hörspielhören ist in unserer Fernseher- und Netflixfreien Familie weiterhin ungebrochen. Die beiden Schulkinder hören dabei am liebsten besonders lange Geschichten. Die im Sommer bei cbjaudio neu erschienene Geschichte “Gängster-Pferde“* besteht zwar nur aus 2CD’s aber deckt immerhin fast 2,5 Stunden ab.

Abbildung von cbjaudio

Empfohlen wir die lustige Geschichte von Angelika Niesrath und Andreas Hüging rund um Pferde im Dorf Chilli, die ein freies Leben führen wollen und dann in eine Diebstahlgeschichte rund um eine Gemüsesuppenspezialmischung verwickelt werden, ab acht Jahren. Die beiden Autoren, die auch privat verbunden sind, kommen aus der Musik- und Buchbranche, was man dem Hörspiel auch anmerkt, denn es gibt nicht nur wie oft sonst ein Anfangs- und Abschlusslied, sondern auch Zwischenmusik. Erschienen ist die Geschichte – ohne Musik – aber auch als gebundenes Buch*. Gesprochen wird die CD von Oliver Kalkoffe, was den Kindern wahrscheinlich egal ist und – meiner Vermutung nach – nur für die kaufwilligen Erwachsenen interessant. Auf jeden Fall spricht er gut und beherrscht die Pferde(laut)sprache.

Pferdegeschichten und Mädchenbegeisterung gehört zwar zwangsläufig zu den Klischeebildern, aber auch unsere Tochter ist natürlich von Pferdethemen sehr begeistert. Die Geschichte ist aber so spannend und vor allem witzig, dass sie auch Jungs prima finden werden. Besonders gefreut habe ich mich übrigens darüber, dass die Pferde bei den Pupsgerüchen nach dem Bohnenschmaus nicht die Nase sondern die Nüstern rümpfen …

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Über mich

Kreativtagebuch einer Kunsthistorikerin mit (Ehe)Mann, drei Schulkindern (01/2010, 07/2013 und 09/2017) im Projekt Vierseithof (*1768) in Dresden wohnend, gerne die Welt bereisend.
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