Bei den Rezensionen bin ich selbst überrascht, dass ich letztes Jahr tatsächlich nur zehn Buchvorstellungen geschrieben habe. Das ist gerade mal ein Fünftel der Anzahl, die hier vor zehn Jahren noch vorgestellt wurde, als ich wirklich jede Woche ein Buch vorstellen konnte. Auch hier wäre sicherlich mehr möglich gewesen, wenn ich das letzte Vierteljahr nicht mehr Zeit am familiären Krankenhausbett verbracht hätte, als beim Blogschreiben. Fünf Rezensionsexemplare liegen außerdem noch wartend auf dem Stapel.
Du kannst aber auch einmalig ein paar Münzen via Paypal in mein Stoffkaufschwein werfen, wenn einer meiner Blogbeiträge für dich nützlich war oder ganz ohne zusätzliche Kosten für dich deine Bestellungen bei verschiedenen Shops über meine Seite auslösen.
Letztes Jahr war ich nicht wirklich zufrieden damit, dass ich – krankheitsbedingt – meine thematischen Jahresrückblicke nicht mehr alle im Dezember geschafft hatte und die Silvesterdeko (des Vorjahres) dann erst am 3. Januar zu sehen war. Dieses Jahr ist es nun familiär noch herausfordernder und heute am 6. Januar starte ich daher nun erst mit den Jahresrückblicken. Zum Glück kann ich hier ja immer selbst entscheiden, was wann gemacht wird. Mit 55 DIY-Projekten ist es nur knapp mehr als im Tiefsstandjahr 2016 als mit Einzug in den den Vierseithof und meiner China-Reise nur wenig möglich war. Dieses Mal konnte ich auch nur chronologisch sortieren und so wird klar, was ich bei den 55 Projekten hier alles aus den Vorjahren nachgereicht habe. Jahresaktuell sind nur die letzten 19 und (zu) vieles hat es noch nicht in den blog geschafft. Auch die beiden Zweijahresprojekte 1qm Lein und die DucathiSocksChallenge sind zu unterrepräsentiert.
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Heute nehme ich nun das fünfte Mal an einem Gemeinschafts-Adventskalender teil und nach 2023 und 2024 wieder mit der gleichen Runde. Durch die großartige Mailand-Reise konnte ich allerdings nicht beim Türchen-Tausch mit dabei sein und kann daher nur raten, wer dieses Mal überhaupt mit dabei ist. Da es das erste Mal auch kein Angebot für den Social-Media-Austausch-Gruppe gibt, fehlt ein bisschen die Möglichkeit sich “öffentlich” bei den bisherigen Türchen-Machern zu bedanken. Wer den Weg nun heute hierher findet, kann nun wenigstens lesen, dass ich mich bislang schon sehr gefreut habe und es ganz sicher auch wieder wie letztes und vorletztes Jahr einen Komplettauftritt hier geben wird. Verratet mir gerne in den Kommentaren, ob ihr auch ein Türchen gestaltet habt.
Wer dieses Jahr hier nicht vorbeischaut, wird wahrscheinlich Probleme haben, überhaupt zu erkennen, womit ich mein Tütchen gefüllt habe. Die Verpackungen sind – wer hat’s erkannt? – die weihnachtlichen Tütchen vom Laleoup-Adventskalender 2024, die ich glücklicherweise aufgehoben habe. Überraschend viele Probleme hatte ich bei der Plotterzahl von Din.din handmade, deren Shop es inzwischen auch schon wieder nicht mehr zu geben scheint. Die Zwanzig als Zahlwort war einfach so winzig klein, dass ich die Buchstaben nur in einigen wenigen Fällen entgittert bekommen habe und bei den meisten auf eine wilde Mischung aus zwei Zweien ausgewichen bin. Ich hoffe es war zu erkennen, dass das die 22 sein sollte ….
In dem Tütchen befindet sich meine diesjährige Ernte aus meinem (Zwei)-Jahresprojekt 1qm Lein, bei dem ich im letzten Blogbeitrag die Ernte des Saatguts gezeigt habe. Meine Ernte ist zwar weit von den 20g Saatgut-Befüllung der Starterpakete von 1qm Lein entfernt, aber für ein paar hübsche blaue Flachsblüten wird es ganz sicher reichen. Wer für das kommende Jahr noch richtig einsteigen will und das Crowdfunding verpasst hat, sollte den Shop von TextilHandWerk im Auge behalten, denn dort werden – wie auch gut informierter Quelle weiß – noch richtige Starterpakete zum Kauf eingestellt. Wer heute den QR-Code zu im Adventskalendertütchen folgt, findet nicht nur zu diesem erklärenden Blogebeitrag sondern gleich zu allen 1qm Lein Blogbeiträgen hier. In den nächsten Wochen wird da noch das Rösten folgen und dann 2026 die weitere Verarbeitung.
Verlosung
Für das heutige Adventskalendertütchen habe ich jeweils einen Teelöffel Saatgut verpackt. Nach 24 Tütchen waren noch exakt drei Teelöffelportionen übrig und daher kann ich heute hier auch noch drei weitere Saattütchen verlosen. Eines dieser Tütchen geht an meine aktuellen Steady-Unterstützer bzw. wobei dort noch jeder mit in den Lostopf springt, der bis zum 6. Januar 2026 dazukommt. Ein weiteres wird hier auf dem blog verlost – kommentiert dazu einfach unter diesem Blogbeitrag – und das dritte kann man bei Instagram finden.
Teilnahmebedingungen: Teilnehmen kann jeder, der mindestens 14 Jahre alt ist. Der Gewinner erklärt sich bereit, auf meinem blog und in den der damit verknüpften sozialen Medien genannt zu werden. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Meta. Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel genutzt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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Eine Woche vor dem Flachsfest in Dresden, an dem ich im September mit meinem fertig vorbereiteten Flachs eigentlich teilnehmen wollte, habe ich erst geriffelt. Dabei werden die reifen Samenkapseln von der Pflanze abgestriffen und anschließend so von den Spelzen getrennt, dass man neues Saatgut bekommt. Die Leinsamen sehen aus – was wenig überraschend ist – wie die Müslizutat. Man liest für diesen Zwischenschritt bei der Leinenherstellung (nach Aussaat, Wachstum & Blüte sowie Raufen & Trocknen) von ziemlich aufwendigen Gerätschaften mit groben Metallzinken und alternativen Laubbesen, Kämmen oder ähnliches. Ich habe nach einigen Versuchen nur eine Gabel für das Riffeln verwendet und war damit sehr zufrieden. Die Apdeldeko war übrigens nicht arrangiert und hat damit nach genau sieben Jahren nun wirklich unserer erste Apfelernte des mit nur noch 1200 Bäumen fast ausgestorbenen Lausitzer Nelkenapfels hier auf dem blog dokumentiert.
Die Samenkapseln habe ich anschließend mit einem Nudelholz überrollt und damit die trockenen Außenhüllen von den Samen getrennt. Da es an diesem Septembertag ziemlich windig war, pustete sogar der Herbstwind die Spelzen fort, wobei ich schon etwas Sorge hatte, dass ich damit auch einige Leinsamen unfreiwillig als Vogelfutter verteilt habe. Ganz geduldige können das Windvideo hier in der Instagram-Story anschauen, das ich leider nicht einzeln einbinden kann.
Das Ergebnis waren 38g eigenes Saatgut. wobei ich bislang noch nicht rausgefunden habe, wie meine Erntemenge bei 1qm Lein einzuschätzen ist. Dazu sollte ich wohl mal die Mitglieder des Vereins für Textilien und Handwerk befragen, zu deren offenen Textilwerkstatt ich immer mal gehen kann. Dort wird auch die Ausgangsmenge bekannt sein.
Damit habe ich nun meine Vorbereitungen für den nächsten Blogbeitrag, der eigentlich nicht zum festen Leinen-Verarbeitungsprozess gehört, abgeschlossen. Bevor es hier mit dem Rösten weitergeht, folgt am kommenden Montag – meinem ersten Ferientag – noch eine Überraschung.
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Wie verrückt ist es eigentlich, dass das Jahr 2025 nun fast schon wieder vorbei ist und damit der letzte Monatseinblick des Jahres für die Bloggeraktion bei Draußen nur Kännchen folgt. Hier gibt es einige Jahresprojekte, mit denen ich (weiterhin) noch nicht mal angefangen habe …. neues Jahr, neues Glück? Der 12. Dezember 2025 fiel auf einen Freitag vor dem 3. Advent, der mir einen verkürzten Homeoffice-Tag ermöglichte. Dieser sehr entspannte Tag war nur möglich, weil mein Mann an diesem Freitag mit der Oma zum Kranken(haus)besuch in die Nachbarstadt fuhr. Seit über 80 Tagen ist es nun schon nicht möglich, dass mein Vater nach Hause kommen könnte. Was uns bei diesem Lebensthema in den nächsten Monaten erwarten wird, können wir weiterhin nur erahnen.
Das vierte Jahr gibt es bei uns einen Wichtel, dessen personalisiertes Buch jedes Jahr vorgelesen wird und das auch ich weiterhin sehr mag. Mit den Bildern der eigenen Kinder ist es inzwischen schon fast eine kleine Zeitreise. Dieses Jahr wünschten sich der Jüngste ausdrücklich wieder die allererste Wichteltür, die auch im Buch vorkommt. Dank dem Etsy-Einkauf vom letzten Jahr mit dem Wichtelerweiterungs-Set von 24TageWichtelzauber* gab es in der Nacht zum Freitag drei kleine Minigläser, mit dem Hinweis, dass kleine Pflaumentoffel-Bilder zu malen seien. So aufwendig ist es hier eher selten und der Wichtel lässt auch mal Tageweise nichts von sich hören. Ich war hingegen dankbar, dass ich beim Frühstück nur noch das mittlere Kind sehr kurz als Gesellschaft dabei hatte, der aber lieber alleine weiter seine Podcast-Folge Wissen mit Johnny: Schindlers Liste hören wollte. Dafür stellte ich fest, dass vor allem der 12jährige in nur einer Woche fast 10 kg Orangen vom eigenen Baum via Crowdfarming verputzt hat. So war das eigentlich nicht gedacht … bevor mich die Arbeitswelt erwartete, schrieb ich noch schnell den Etsy-Blogbeitrag.
Nach der Homeoffice-Zeit mit einer Reduzierung des Mailgebirges von >900 auf <700 – was immer noch viel zu viel ist – verkabelte ich den chinesischer Mini PC* endlich richtig und kam so fast schon in den Aufräumflow und legte sogar die Schneidematte frei. Leider habe ich vergessen, dass ich an dem Tag eigentlich in der Mittagspause einen Online-Workshop gebucht hatte. Da die Mittagspause ausfiel, habe ich auch daran nicht mehr gedacht. Dafür entstand am Nachmittag noch ein Zusatz zum Wichtelgeschenk für das Abendtreffen mit den Dresdner Nähbloggern nach dieser Anleitung. Ein Stück Mailand-Stoff wurde außerdem gebügelt und verpackt. Der Postbote klingelte 2x und brachte neue Vinted-Käufe für die Kinder, wobei ich spontan beschloss, dass die feine Finkid-Jacke* doch der Weihnachtsmann überreicht. Kurz bevor ich zur Weihnachtsfeier der Nähblogger aufbrach, versuchte ich noch den Familienfotokalender fertigzustellen. Den Abend verbrachte ich ganz wunderbar entspannter Gesellschaft von friemeleien, aprikaner, clauchichi, dorooutoftheblue, schuhpeg , mitnadelundfaden, kremplinghaus, orneedd, resizegenadelt und ina_zkar im Immergrün, wobei die nähende strickende Runde nach dem Wichteln und gutes Essen mit dem Wirt über sein Kreuzstichbilder fachsimpelte. Nach der nächtlichen Fahrradtour, wobei auch mich eine bei Vinted für die Hälfte des Preises gekaufte gebrauchte Winterjacke von Elkline* wärmt, spielte ich noch schnell Wichtel und verwandelte die drei Minibilder in Pflaumentoffel-Basteltüten, bevor wir gemeinsam gegen 22:30 Uhr schlafen gingen. Das dritte Adventswochenende wartet mit einem Schulkonzert des Mittleren, Kerzen ziehen, Großelternbesuch und sogar Kinozeit mit dem Mann.
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