Rezension: Happy me Glücklichmacher für den Alltag – Geschenkbuch
Mein heutiges Rezensionsexemplar der Woche, das mir diesmal wieder von Blogg dein Buch zur Verfügung gestellt wurde und aus dem Moses-Verlag kommt, ist wohl erstmals keine Publikation, die ein langes Leben im Bücherregal erwartet. “Happy me Glücklichmacher für den Alltag– Geschenkbuch“* wird wohl – so lange es noch nicht “verbraucht” ist – auf dem Kreativtisch liegen, denn dahinter verbirgt sich kein Lesebuch, sondern eine verwendbare “Inspirationsquelle”.
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| Abbildung vom Moses-Verlag |
Auf 162 Seiten finden sich in drei Teilen zunächst Sprüche, denen 80 Aufkleber und 16 Postkarten folgen. Damit haben die Autorin Silke Brandes und die Illustratorin Lydia Keßner ein Sammelsurium an Bastelmaterial zusammengestellt, dass bei mir sicherlich nicht im Buch bleiben wird, sondern helfen wird, Geschenke zu verzieren, Glückwünsche niederzuschreiben oder auch einfach nur den Schreibtisch zu schmücken. Meine DIY-Seele ist jedenfalls sehr begeistert.
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| Abbildung vom Moses-Verlag |
Gewünscht hätte ich mir lediglich noch, dass sich nicht nur die Sticker und Postkarten einfach aus dem Buch herauslösen lassen, sondern auch noch die Spruchseiten mit einer Perforation versehen wären, denn sie im Buch zu belassen, macht für mich keinen Sinn. Außerdem ist dieser Teil des Buches doppelseitig gedruckt, so dass man sich leider für einen Spruch bei der Weiterverwendung entscheiden muss. Bei einigen Lebensweisheiten wird mir das gar nicht so einfach fallen.
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| Abbildung vom Moses-Verlag |
Eigentlich müsste ich diesen Buchvorstellung auch noch auf meiner eigenen Seite zu den Geschenkideen für Erwachsene verlinken, denn damit lassen sich bestimmt viele dekoverrückte Frauen glücklich machen, oder? Das Geschenkebuch* gehört übrigens gleich zu einer ganzen Serie, denn aus der Happy-me-Reihe gibt es auch Postkartenbücher*, Zettelblock*, Tassen* und soar ein verlockendes Alphabet-Stempelset*.
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| Abbildung vom Moses-Verlag |
amberlights Rezensionsportal
Bei so viel Lebensglück in Buchform – und damit es hier im Blog nicht nur um die wirklich ernsten Themen geht – nehme ich heute mal wieder am Freutag teil und liste für H54F und Friday Fives noch auf, wofür ich (diese Woche) dankbar bin:
1.) Gestern die Rückmeldung bekommen zu haben, dass der Herzultraschall beim Tochterkind komplett unauffällig war und da tatsächlich die Natur nur ein Fädchen vergessen hat zu befestigen- was ich als Näherin gut verstehen kann
2.) mitorganiseren zu können, dass die Stoffbeutel nun die richtigen Empfänger erreichen
3.) zu wissen, dass für die 97 Kinder in der Zeltstadt die Anzahl der Stoffbeutel aus der Nähgruppe reichen werden
4.) das Wochenende allein zum Lillestoff-Festival fahren zu dürfen
5.) vorher bei guten Freunden übernachten zu können
Blogparade #meinfreundsalim #bloggerfürflüchtlinge Zwischenbericht No. 2
Da heute (schon?) wieder ein 24. auf dem Kalenderblatt steht, wird es Zeit für den angekündigten nächsten Monatsbericht zu meiner eigenen Blogparade und dem dazugehörigen Kinderbuch zur Flüchtlingsthematik, das eigentlich auf Lesereise gehen sollte.

Ganz ohne Nachfrage meinerseits hat sich die Liste der Lese- und Blogwilligen in den letzten vier Wochen um zwei Namen erweitert:
Blogleserreihe:
amberlight-label – Frau Schnittchen – Stoff-Verzueckt – Frau Scheiner – Casoubon – Mama denkt – Doppelnaht– Hauptstadtmonster– Tulpentopf– Du?
Momentan kann sich das Buch aber offensichtlich noch nicht von Frau Schnittchen trennen und hat die zweite Reisestation daher noch nicht erreicht. Zu sehr drängeln möchte ich nicht (denn mit zu vielen Vorhaben in viel zu kurzer Zeit kenne ich mich gut aus), aber wenn es diese Reisegeschwindigkeit beibehält, ist es erst in einem Jahr bei der derzeit letzten Lesestation.
Auch im Verlinkungstool der Blogparade sind nur meine eigenen beiden Beiträge zur Essenverteilung im Zeltcamp und zum Dresdner Nähbloggertreffhinzugekommen. Auch wenn ich mich dort weiterhin über alle Blogeinträge freue, die sich mit diesem Thema beschäftigen, scheint die Blogparade von Blogger für Flüchtlinge eine deutlich höhere Anziehungskraft zu haben. Um so mehr habe ich mich gefreut, dass auch meine eigene kleine Blogparade dort verlinkt ist.
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| Screenshot Quelle |
Bleibt nun noch, was mir in den letzten vier Wochen in der Bloggerwelt aufgefallen ist. Zunächst sind das – selbst im fernsehlosen Haushalt – die Informationen über die Dimensionen der Flüchtlingsströme, die so nah sind, wie wohl in den letzten Monaten und Jahren noch nie. Auch das Bild des ertrunkenden Kindes haben wohl viele gesehen. In der Bloggerwelt war es für mich aber vor allem der Beitrag von Lucie Marshall, die berichtet, dass bei den Überfahrten weinende Kinder über Bord geworfen werden. Die Vorstellung, dass man selbst mit seinen Kindern auf der Flucht wäre und ihr weinen dabei ein Todesurteil sein könnte, macht mich sprachlos vor der Grausamkeit der Welt.












