Ökoknöpfe von Blaubeerstern

Zum Abschluss dieser Blogwoche zeige ich euch noch die neuen Ökoknöpfe von Blaubeerstern*, die ganz frisch auf meinem Nähtisch liegen. Zusammen mit den Knöpfen gab es einen kleinen Katalog zu “5 Jahre Blaubeerstern”. Ein bisschen fühle ich mich dabei, als wenn ich eine Zeitreise durch meine eigene Nähgeschichte erlebe. 2012 gab es ein persönliches Treffenund in den folgenden zwei Jahren wurden ihre beiden Kinderschnitte hier gezeigt und einige Designbeispiele sind aus ihren Stoffneuheiten und Stickdateien entstanden.

Ganz am Anfang stand dabei das Ballonkleid nach dem Schnitt “Miss Shophie“*, das Tochterkind wurde im Feuerwehrstoff-Schlüpfertrocken und kletterte mit der Feuerwehr in den Bergen. Aus Fuchs und Friends entstand das Cosy Cape und eine Halssocke, während der Sohn im Marine Feeling sowohl gepuckt wie auch in der Geschwisterkombi gekleidet wurde. Das dazugehörige Kleid-Schnittmuster* trug dann wieder nur die Tochter, während der Sohn aus der Elefantenparade* einen Strampler bekam. Ich selbst bin in Fräulein Märta* geschlüpft. Aus dem Katztenstoff* und der Stickdatei “Kissa”* wurde dann wieder für beide Kinder etwas. Der Sohn trug eine Strampelhose und die Tochter erhielt ihre Z-Heft-Hülle und ein Kleid. Vor über einem Jahr kamen dann noch die “Kleinen Gören”* als Stickdatei zu mir, die auf einem Spielzeugverstecker landeten.

Verpasst habe ich damit die neue Stickdatei “Camper”*, die eigentlich perfekt für unserem Zelturlaub gewesen wäre und auch in den Stoff “Granny’s Garden”* hätte ich mich wohl sofort verliebt. Bei unserem derzeitigen 48-Stunden-Tagen ist es aber wohl auch ganz gut, dass nicht mehr alle Neuheiten von Blaubeerstern bei mir landen können und es inzwischen ein festes Probenähteam gibt. Das Label ist auf jeden Fall sehr “erwachsen” geworden und ich bin dankbar, dass etwas ganz Besonderes aus der Produktpalette nun wieder zu mir gekommen ist.

Abbildung von Blaubeerstern

Ganz neu sind Ökoknöpfe*, die in einem kleinen süddeutschen Unternehmen gefertigt werden und aus rein planzlichen Polymeren bestehen. Mit Naturfarben gefärbt werden die Knöpfe aus Cellulose, Lignin, Harzen und Wachsen gegossen und verbrauchen bei ihrer Herstellung wohl 40% weniger als bei der Kunststoffproduktion. 

Außerdem sind die Knöpfe biologisch abbaubar und setzten dabei weder Giftstoffe noch gesundheitsschädliche Elemente frei. Die Bruchfestigkeit soll extrem hoch sein und man kann ihnen sowohl eine normale Maschinenwäsche wie auch das Bügeleisen zumuten. Ergänzen kann ich außerdem noch, dass sie sich richtig toll anfühlen – ein bisschen wie Knopfhandschmeichler. Außerdem finde ich die Farbpalette in petrol, beere, limegrün und rauchgrau großartig.

Verlinkt bei Ei(nfach)-Na(chhaltig)-B(esser leben).

Rezension: Löffel und seine Freunde

Die heutige Buchvorstellung der Woche ist eher zufällig zu mir gekommen, denn eigentlich hatte ich mich für ein Rezensionsexemplar von “Sehr gerne, Mama, du Arschbombe“* gemeldet, das von der Bloggerin “Das Nuf” geschrieben wurde. Auch wenn ich bereits Bücher rund um das Thema Familie vorgestellt habe, hatte ich doch das Gefühl, dass es nicht so richtig in mein Kinder-, Jugend- und Kreativbuchbereich passen würde und habe deshalb einige Tage über das Angebot nachgedacht. Als ich mich schließlich dazu durchgerungen hatte, war das Kontingent bereits verteilt und ich bekam als Alternative “Löffel und seine Freunde“* angeboten.

Abgesehen davon, dass das Taschenbuch in ziemlich vielen Blogs vorgestellt wurde, war dieser Buchtausch für mich ein Glückfall, denn das Kinderbuch ist einfach wunderbar. Text und Illustration bilden in dieser 32seitigen, gebundenen Ausgabe, die für junge Leser im Alter von 4-6 Jahren gedacht ist, eine überzeugende Einheit.

Abbildung vom Baunhaus-Verlag

Die Bilderwelten der Künstlerin und freien Illustratorin Martina Matos kennen wir bereits aus dem Kinderbuch “Die kleine Spinne Widerlich“*, das in unserem Kinderzimmer steht und häufig vorgelesen wird. In diesem Besteck-Buch von der Autorin Monika Hülshoff, die im Fernsehbereich für “Wissen macht Ah” und “Die Sendung mit dem Elefanten” tätig ist, geht es nun um Freundschaft, Neid und Eifersucht.  

Dabei erzählt Löffel seine Gesichte in Ich-Form und spricht den jungen Zuhöhrer direkt an. “Hallo, wie gut, dass du das Buch aufmachst! Ich bin Löffel und … ich bin ganz traurig! Weil wir uns gezankt haben. Messer hat nämlich gesagt; “Du bist nicht mehr mein Freund! Keiner braucht einen Löffel!!” […] “Aber ich kann rühren!” habe ich ganz laut gerufen. “Ich kann in Suppen rühren und Pudding rühren und im Quark … “Kann ich auch, wenn ich will”, hat Messer gemeint, “und ich kann auch noch schneiden!” (S. 1ff)

Eine wunderbare Idee ist natürlich auch, dass dem Buch ein kleiner Löffel beiliegt. Da unser Bauchgefühl bei Kunststoffen in unserer Umgebung nicht stimmt, haben wir zwar keinen einzigen Plastikkinderlöffel in der Küche und auch beim Kindergeschirr konnten wir die plastikfreie Variante nutzen, aber wenn unsere Kinder dieses Buch bekommen haben sie bereits ein Alter, in dem man erklären kann, dass der Plastiklöffel nicht in den Mund gehört. Vielleicht bekommen sie ja wirklich Buch und Löffel …


 

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Über mich

Kreativtagebuch einer Kunsthistorikerin mit (Ehe)Mann, drei Schulkindern (01/2010, 07/2013 und 09/2017) im Projekt Vierseithof (*1768) in Dresden wohnend, gerne die Welt bereisend.
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