Blogparade #meinfreundsalim #bloggerfürflüchtlinge Zwischenbericht No. 4
Schon wieder ist ein Monat vergangen und ich möchte wieder Bericht erstatten, was mein reisendes Kinderbuch zur Flüchtlingsthematik erlebt hat, sowie über den medialen Tellerrand schauen.

Diesmal hat sich die Bloggerleserreihe nicht verlängert und das Buch wurde zwar bei seiner vierten Station gelesen, aber es wird erst in den nächsten Tagen weiterreisen. Wenn ich es richtig überblicke, gab es von der zweiten Lesestation auch keinen Blogbericht mehr, der übrigens auch gerne geschrieben werden kann, wenn man sich kritisch zum Buch äußern möchte.
Blogleserreihe:
amberlight-label – Frau Schnittchen – Stoff-Verzueckt – Frau Scheiner – Casoubon – Mama denkt – Doppelnaht– Hauptstadtmonster– Tulpentopf– Königinnenreich– Du?

Ich selbst habe im vergangenen Monat ebenfalls nur vom Start meiner Wollsammelaktion für einen Handarbeitstreff mit Flüchtlingsfrauen, der in meinem Kollegenkreis organisiert wird, berichten können. Davon wird es beim nächsten Monatsberichts vielleicht schon mehr zu erzählen geben.
Beschäftigt hat mich in den letzten Wochen dieser Zeit-Artikel von der Slowenischen Grenze, der youtube-Hilferuf einer jungen Freiwilligen aus Hamburg, wobei mich die mittlerweile angesammelten Kommentare unter diesem Video sprachlos machen und die Bilder von (toten) syrischen Kindern, die man nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Sich das Video auf nüchternen Magen anzuschauen, während die eigenen kleinen Kinder noch friedlich schlafen dürfen, war keine gute Idee – hat mir aber dennoch wieder gezeigt, dass diese Menschen offene Arme und keine kalten Herzen brauchen und verdienen.
Verlinkt bei Mittwochs mag ich, #bloggerfürflüchtlinge und #meinfreundsalim.
Basteln mit Tannenzapfen und Nuss-Schalen: Flugwurm
Meinen Credienstagsplatz mache ich heute mal wieder für die Tochter frei, denn unser Kindergartenkind hat uns nach der Herbstbastelei mit einem beeindruckenden Objekt überrascht. Gebastelt wurde mit ganz vielen Naturmaterialien und der Heißklebepistole.

Herausgekommen ist – nach Aussage der Konstrukteurin – ein “Flugwurm aus Dinozeiten”, wobei das kleine Bötchen am Ende des Stegs wohl noch zur Menschenwelt gehört. Erst wenn man über den Steg läuft, gelangt man in die Dinowelt und begegnet dort dem Flugwurm. Wir waren davon so begeistert, dass wir es als Geschenk gleich dem Opa am Sonntag überreicht haben, nachdem es einige Tage bei uns stand. Am Anfang waren sogar die Blätter noch stabil in der Luft.

Am schönsten dabei finde ich, dass man mit Erwachsenenaugen gleich ein Propellerflugzeug zu erkennen meint und dem Tochterkind begeistert mitteilt, wie toll sie den Flugapparat des vermeintlichen Fluggerätes gestaltet hätte, während die selbst weiterhin auf ihren Flugwurm besteht. Mit einem Propellerflugzeug hätte das überhaupt nichts zu tun. Schade, dass man nur einen Bruchteil der Kinderphantasie in die Erwachsenenzeit retten kann.

Verlinkt bei Philuko und dem Creadienstag.







