Statt dem gestern hier schon gezeigten Fortsetzungsthema zum letzten Jahr, habe ich mich dafür entschieden, dieses Jahr etwas anderes beim Herbst-Halloween-Bloghoop 2025 von ulrikes smaating zu zeigen. Die elektrifizierte und damit nun leuchtende Halloweenmumie der Tochter lohnt sich aber trotzdem. Blättert im blog gerne nochmal einen Beitrag zurück. Wie am Montag schon angekündigt, gibt es bei mir aber ein Plotterergebnis mit schwarzer Adhäsionsfolie. Wer den Blogbeitrag ganz durchliest, hat außerdem noch die Chance auf einen Halloween-Verlosungsgewinn …
Geplottet habe ich die Datei “Kleine Fledermauskolonie” von MamasSachen. Ich mag die Gestaltung der Fledermäuse sehr und obwohl ich einige Versuche brauchte, bis ich die richtige Schnitteinstellung gefunden hatte, entgitterten sich die Dateien dann ganz schnell. Der Schwarzeffekt auf den Fensterscheiben, bei denen die Folien nun ganz ohne Kleber halten, ist auch tagsüber ganz großartig.
Von außen ist es allerdings sogar schlechter, als bei der Papiervariante, da doch kleine Lufteinschlüsse sichtbar sind und es nicht so ganz tiefschwarz ist. Glücklicherweise lassen sich die Folienfledermäuse ganz einfach wieder abziehen und kommen ganz bestimmt auch dieses Jahr wieder zum Einsatz.
Das Gewinnspiel läuft – natürlich – bis zum 31. Oktober 2025. Kommentiere dazu hier auf dem blog, ob und wie du Halloween feierst. Wer von dem Gewinnspiel auf seinem blog oder bei Instagram berichtet und mich verlinkt, bekommt ein Zusatzlos. Wenn der Blogpost noch auf der Startseite steht, müsst ihr einmal auf die Überschrift klicken, um zum Kommentarfeld zu kommen – alternativ klickt auf blog oder folgt diesem link direkt zum Beitrag.
Teilnahmebedingungen: Teilnehmen kann jeder, der mindestens 14 Jahre alt ist. Der Gewinner erklärt sich bereit, auf meinem blog und in den der damit verknüpften sozialen Medien genannt zu werden. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Meta. Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel genutzt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Du kannst aber auch einmalig ein paar Münzen via Paypal in mein Stoffkaufschwein werfen, wenn einer meiner Blogbeiträge für dich nützlich war oder ganz ohne zusätzliche Kosten für dich deine Bestellungen bei verschiedenen Shops über meine Seite auslösen.
Morgen bin ich beim Herbst-Halloween-Bloghoop 2025 ulrikes smaating dabei und habe dabei lange überlegt, ob ich mit einer neuen Idee oder einer Fortsetzungsgeschichte dabei bin. Letztes Jahr habe ich die großartige magnetische Mumie der Tochter gezeigt, die im Jahr darauf aufwendig elektrifiziert wurde. Dafür bastelte sie sich einen Kürbis mit Leuchtkette und dazu noch einen Minigeist mit Fingerhalter.
Damit leuchtet die magnetische Mumie, die mit Magneten zum halten gebracht wird nun auch noch im Dunklen. Ein großartiger Effekt, oder?
Die batteriebetriebene Lichterkette liegt sowohl im Kürbis, wie auch in der restlichen Mumienpuppe. Schaurig schön.
Dieses Jahr werden wir eine italienische Austauschschülerin in der Halloween-Woche zu Besuch haben und ich bin gespannt, ob da überhaupt etwas neues gebastelt werden kann oder die Mumie unverändert zum Einsatz kommt.
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Als Vorbereitung für meinen Beitrag zum Herbst-Halloween-Bloghoop 2025 ulrikes smaating möchte ich heute nun unbedingt noch meinen letzten Plotterzubehör-Kauf hier zeigen, für den ich vor ziemlich genau einem Jahr entschieden hatte. Im Gegensatz zum Stoffkauf kaufe ich in diesem Hobbybereich eher selten nach, was sicherlich an der ersten Großbestellung liegt. Bei allen Halloween-Fenstergestaltungsideen der letzten Jahre habe ich ohnehin immer mit Papier gearbeitet und mich dabei über die sichtbaren Klebepunkte geärgert. So richtig gut, sah das immer nur im Dunkeln mit Hintergrundbeleuchtung aus. Es folgte Vinyl auf Fensterfolie, die aber auch zu sichtbar war. Letztes Jahr hatte ich dann aber – recht spät – die Erkenntnis, dass es bei Plottermarie schwarze Adhäsionsfolie gibt.
Da ich einmal dabei war, entschied ich mich auch noch für nachtleuchtende Stickerfolie*, bei der es dann aber wieder die Erkenntnis gab, dass ich diese vorher richtig bedrucken müsste und damit das verlockende Mondbild doch gar nicht so einfach umzusetzen geht. Piktogramme könnte ich aber schneiden. Wahrscheinlich um die Versandkostenfreiheit zu erreichen, durfte außerdem noch ein Toolkit für den Plotter* mit in den Einkaufskorb.
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Rückblickend habe ich nun doch noch einige Aktivitäten des Kulturhauptstadtjahres Chemnitz 2025 nutzen können. Dazu gehörte das Loop-Festival mit dem creative mending Workshop und auch das Spielzeugfestival in Seiffen. Bei den beiden zusammengehörigen Projekten Flatterei und Schwärmerei scheint es sich zwar nicht um einen offiziellen Programmpunkt des Kulturhauptstadtjahrprogramms zu handeln, aber der Bezug zur Region und dem Jahresthema wird dennoch erwähnt. Im Mittelpunkt steht eine geklöppelte Friedenstaube, die vom kulturellen Erbe des Erzgebirges berichtet, aber vor allem Frieden, Versöhnung und Hoffnung symbolisiert. Da ich mit meiner Tochter in den Herbstferien in dieser Woche eine ganz besondere Reise machen konnte, passte dieses Symbol auch zu unserer Geschichte und sie durfte mitreisen, bevor sie Teil des großen Friedenstaubenschwarms in Wildbach bei Aue wird.
Für die große Schwärmerei kann man Friedenstauben in jeder Kreativtechnik abgeben. Da meine Klöppelfähigkeiten sich nur auf einen einzigen Kurs 2011 beschränken, bei dem ich ein Lesezeichen klöppelte, habe ich stattdessen die Stickmaschine arbeiten lassen. Fofinhas Perlenstübchen hat eine sogenannte free standing lace Stickdatei, bei der die Spitze komplett mit der Stickmaschine in 45 Minuten auf einer auswaschbaren Stickfolie Avalon* entsteht. Diese Maschinensticktechnik habe ich bislang erst einmal bei den Hochzeitsblumen für das Blumenmädchenkleid verwendet. Die Taube begeisterte aber auch mich, wobei es zunächst einen Fehlversuch gab, da ich nur zwei statt der empfohlenen drei Avalonschichten eingelegt hatte.
Friedenstaube in Brzeg/Brieg
Bevor meine Friedenstaube nun bald in die Nähe von Chemnitz reisen darf, war sie diese Woche mit in Brzeg/Brieg. Meine Tochter hat sich als Thema für ihre komplexe Arbeit in der 10. Klasse die Fluchtgeschichte ihrer Uroma aus Schlesien herausgesucht. Vor 10 Jahren mussten wir schon von ihr Abschied nehmen, aber die Tochter hat sie nie vergessen. Ihre ganz besondere Geschichte ist in der Familie sehr präsent, da sie ihre Erinnerungen an die Flucht im Januar 1945, die sie fast in die Bombennacht in meiner Stadt Dresden gebracht hätte, aufgeschrieben hat. Die Reiseapotheke, die ich von ihr 2012 als immerhin nur angeheiratete Frau des Enkels bekam, hängt außerdem bei uns an der Wand. Rückblickend ärgere ich mich sehr, dass ich nicht schon damals begonnen habe, ausführlicher zu recherchieren und vor allem ihr noch Fragen zu stellen.
Mit Hilfe der Historischen Sammlung Brieg aus Goslar und vor allem Marek Pyzowski haben wir in Brzeg nicht nur das Haus mit der der Luisenapotheke gefunden, in dem die Uroma meiner Tochter bis zu ihrem 15. Lebensjahr mit ihren beiden Schwestern wohnte, sondern bekamen auch Kontakt zu den Bewohnern des Hauses und zu einer Leiterin des Standesamtes. Weder die Kinder noch die Enkel sind bislang im schlesischen Brzeg bei Breslau gewesen, aber nun alle sehr interessiert. Neben dem Schulprojekt der Tochter werde wohl auch ich mich nun in alle noch erreichbaren Archivalien und Dokumente einarbeiten, denn mich fasziniert die Familiengeschichte meines Mannes sehr. Beruflich bedingt, habe ich wohl außerdem einige Recherchemöglichkeiten, die man sich sonst erst mühsam erarbeiten müsste. Es bleibt spannend, was es da noch alles zu entdecken gibt.
Die Friedentaube ist bei diesem nicht einfachen Thema, bei dem man den geschichtlichen Hintergrund, aber auch die Vertreibung der Ostpolen aus dem heutigen Gebiet der Ukraine und den Umgang mit den Schlesiern nach 1945 in Polen mit beachten muss, mehr als passend. Sehr ansehenswert, wenn auch qualitativ eingeschränkt, da von Anfang 2000er ist diese 3Sat-Doku “Als die Deutschen weg waren: Oberschlesien”. Wahrscheinlich brauchte es erst den Abstand, dass sich nun die zweite und dritte Generation damit wieder beschäftigt. Die Offenheit in Polen uns Deutschen gegenüber hat mich ganz persönlich sehr berührt.
Die Schwester der Uroma, die bei der Flucht zehn Jahre alt war, hat vor einigen Jahren ebenfalls ein Interview zur Flucht der Familie aus Brieg gegeben, das aktuell wieder anlässlich des 80. Jahrestages in der ARD Mediathek abrufbar ist. Ihr Zeitzeugenbericht aus dieser Doku war außerdem erst im August 2025 im Podcast “Kriegsende 1945 – Flucht und Vertreibung” bei Eine Stunde History im Deutschlandfunk zu hören. Das sich unsere Tochter mit nun 15 Jahren nun ausgerechnet 2025 dieses Thema aussucht, bei dem ihre Uroma genauso alt war, wie sie jetzt, ist doch wirklich großartig, oder?
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Die im September täglichen Krankenhausbesuche bei meinem Vater machten es unmöglich, dass ich für den 12tel-Blick für die Aktion bei VerfuchstundZugenäht meine Aufnahme am späten Nachmittag machen konnte. Der Sonnenstand ist daher dieses mal wieder nicht ganz perfekt. Der mittlere Kieshaufen in der Elbe ist nahezu unverändert da, aber dafür ist der Absperrzaun der Dresdner Filmnächte wieder verschwunden.
Mitte des Monats – am 17. September 2025 um 13:00 Uhr – wurde das Terrassenufer wieder für den Verkehr freigegeben und damit werde auch ich dort nun wieder mit Fahrrad und Auto langfahren. Ende des Monats folgt der dazugehörige Parkplatz. Außerdem wurden die Ausschreibungsunterlagen für die neue Carolabrücke veröffentlicht. Passend dazu wird weiterhin kontrovers über das Aussehen der Brücke debattiert, wobei nach meinem Verständnis mit der nun erfolgten Ausschreibung da nur noch wenig Gestaltungsspielraum sein dürfte.
Der Übersichtspan zeigt, dass wir nun schon wieder nur noch drei Monate vom Jahr übrig haben …. das ging doch überraschend schnell, oder?
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