Nach dem verspäteten, aber immerhin erfolgreichen 2023er-WKSA-Kleid bin ich letztes Jahr nur bis zum Zwischenstand gekommen, da ich leider genauso langsam wie im Jahr davor war, aber die Weihnachtstage und die kompletten anschließenden Weihnachtsferien mit einer fiebrigen Erkältung gekämpft habe, die ein “Silvesterkleid” unmöglich machte. Dieses Jahr sieht es durch das Gewaltverbrechen an meinem über 80jährigen Vater schlechter denn je aus, aber da ich einen sehr konkreten Plan habe, probiere ich es wenigstens.
(Weiter) Vernähen möchte ich witzigerweise genau den Stoff, den ich letztes Jahr bereits geplant hatte, der sich aber damals in eine zweite Bertha von Konfetti-Patterns verwandeln sollte. Dazu passt übrigens, dass es aktuell bei den Ebookmachern ein letztes Mal vor der Auflösung der Gruppe einen Adventskalender mit kostenfreien Schnittmustern gibt, bei denen heute im ersten Türchen ein Konfetti-Patterns-Schnitt enthalten ist. Das Bertha-Tanzstunden-Kleid habe ich inzwischen radikal in einen Rock eingekürzt, den ich nun aber sehr viel lieber trage, als das hingestümperte Kleid.
Zurück zum konkreten wksa-2025-Plan: am 6. April 2025 fand das österliche Mittagessen mit der Uroma statt und da man mit fast 90 Jahren nicht mehr Tag und Nacht feiert, konnte ich am Nachmittag doch noch sehr spontan beim ersten Online-Nähevent der Schneiderakademie teilnehmen. Mit über 6000 Teilnehmern war das nicht nur für die Veranstalter eine Herausforderung sondern auch für mich, da ich weder das Schnittmuster geklebt, noch zugeschnitten hatte.
Das gemeinsame Nähevent ging (ungeplant) über sechs Stunden und obwohl ich zwischenzeitlich gut aufgeholt hatte, bin ich irgendwann ausgestiegen, habe aber weiter zugeschaut. Für alle, die bis zum Ende durchgehalten haben, gab es anschließend das Anleitungsvideo und damit die Möglichkeit später fertig zu nähen. Meinen eigenen Versuch starte ich dazu erst beim Herbstnähwochenende der Dresdner Nähblogger in der Sächsischen Schweiz. Ich scheiterte aber daran, mich in das Portal einzuwählen und konnte das an einem Wochenendtag auch nicht mit dem technischen Support klären. Mein konkreter (und damit hoffentlich machbarer) wksa-Plan ist daher die Fertigstellung des Wickelkleides Wicky von der Schneiderakademie.
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Außerdem freue ich mich natürlich darauf, bei den Bloghexen-Bekanntschaften anlässlich des Adventszauber Bloghexen auf den jeweiligen Blogs vorbeizuschauen. Los geht es morgen bei Edelineshealththings.
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In der letzten Woche ist es hier auf dem blog ruhig geblieben, denn beim Herbstnähwochenende im September ergab sich die Möglichkeit, dass ich bei der bereits geplanten Italienreise von stoff_verzueckt, mit der ich seit Jahren das Nähtreffbett teilen darf, mit zwei Stationen in Mailand und Rom zumindest bei der ersten Etappe mitkommen konnte. Gleich 12 Tage waren dabei nicht familienkompartibel, aber durch den Buß- und Bettag, der in Sachsen ein sehr teuer bezahlter Feiertag ist (während andere Bundesländer ebenfalls zusätzliche, aber komplett kostenfreie Feiertage haben), war ich in Mailand mit dabei.
Nach 12 Stunden strickender Zughingfahrt über Frankfurt, Basel und Arth-Goldau hatten wir 2,5 Tage nicht nur eine wunderbare Air-bnb-Wohnung im Zentrum sondern vor allem ein volles Mailand-Programm mit acht Kirchen, zwei Ausstellungen, viel Sightseeing, drei Stoffläden (Blogberichte werden folgen), 3x Frühstückscafèbesuchen sowie Pizza- und Pastaessen. Es war großartig und ich bin sehr dankbar, dass ich mitkommen konnte. Meine Rückreise mit dem Nachtzug führte mich in 22 Stunden von Mailand über Venedig, Augsburg, Erfurt und Weißenfels nach Merseburg zu den Großeltern. Bei den Schlafwagenkabinen würde ich mir allerdings das nächste Mal wahrscheinlich eher eine Einzelkabine gönnen, denn es gab durch kranke Mitreisende kaum Nachtschlaf, aber ansonsten hoffe ich sehr auf eine Fortsetzung.
Dieser kleine Kurzurlaub hilft mir nun hoffentlich bei den Herausforderungen der kommenden Wochen. Nur einen Tag später erwartete mich das nächste Arztgespräch. Nach nun schon neun Krankenhausstationen in den letzten acht Wochen für meinen Vater sieht es leider so gar nicht hoffnungsvoll aus. Das gute im Leben sehen und auf die kleinen Auszeiten zu achten, wird da wohl nun besonders wichtig. Da unsere Kinder nun acht, 12 und 15 Jahre alt sind, sind diese kleinen familienfreien Zeiten tatsächlich wieder recht unproblematisch möglich, funktionieren aber natürlich dennoch nur, dank meinem Mann, der aber dieses Jahr ebenfalls schon eine Hotelübernachtungszauszeit samt Fahrradtour mit einem Freund hatte.
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Gestern und damit am 13. November 2025 fand der Tag des Bloggens statt, wobei es mittlerweile ja eigentlich die absurdesten Thementage gibt. In der offiziellen (?) Liste steht der Tag seit 2018, nachdem die Bloggerin Daniela Sprung ihn hat eintragen lassen und auf die erste Homepage des HTML-Erfinders Tim Berners-Lee referenziert. Da ich aber gestern noch zeitversetzt für die 12 von 12 Aktion vom Tag davor berichtet habe, geht es nun heute zeitversetzt weiter. Im Gegensatz zu meinen DIY-Themen, bei denen ich häufig erst Monate oder gar Jahre später darüber blogge, ist so eine 24h-Zeitverzögerung aber fast noch tagaktuell. Heute ist übrigens der Tag des Lochers. Nachdem ich im Bloghexen-Forum über “unseren Tag” berichtet habe, hat die Forumsgründerin darüber sogar noch selbst gebloggt und Beiträge verlinkt, die dazu ebenfalls geschrieben haben. In den meisten Fällen wurde darüber nachgedacht, was das Bloggen bewirken kann und ob der Tag überhaupt gerechtfertigt ist.
Aktionsbild von https://www.kollektion-mit-herz.org/mitmachen/
Aktionsbild von https://www.kollektion-mit-herz.org/mitmachen/
Ganz aktuell läuft in der Nähbloggerwelt die Aktion Kollektion mit Herz, bei der 10 Designerinnern – Carolin Behrens, Dein Schnittmuster, Hummelhonig, Kibadoo, M. Opossum, Prülla, Schnittbox, SewSimple, SmartPattern, Stefanie Kroth und Studio Schnittreif mit 12 Schnittmustern bis zum 31. Dezember 2025 Spenden für zwei konkrete SOS-Kinderdörfer in Bremen und Sachsen-Anhalt sammeln. Auch ich kann daran hoffentlich noch teilnehmen, denn von dem meisten Schnittmusterdesignern habe ich selbst bereits einiges genäht, wie dieses Jahr das Designnähen für Miloq von Schnittbox. Blogger können daher mit ihrem virtuellen Texten aus meiner Sicht tatsächlich etwas in der realen Welt bewegen und ich finde es daher gut, dass es den Tag des Bloggens gibt. Dieses Jahr war es auch für mich eine Neuentdeckung. Vielleicht überlege ich mir nächstes Jahr ja tatsächlich mal eine konkrete Aktion dazu.
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Und schon haben wir November und damit den vorletzten Monat des Jahres 2025 erreicht – verrückt, oder? Wäre der 12. erst auf die kommende Woche gefallen, hätte ich im besten Falle von meiner Italienreise nach Mailand mit stoff_verzueckt berichten können – so bleibt es ein zwar sonniger aber mental doch ziemlich trüber Monatseinblick im November in Dresden für die Bloggeraktion bei Draußen nur Kännchen, der auf einen Mittwoch und damit Yoga-Tag fiel.
Der Wecker klingelte zwar schon 5:55 Uhr aber ich blieb im Gegensatz zum Mann – wie fast jeden Morgen – 20 Minuten mit dem letzten, am Morgen kuschelwilligen Kind liegen. Er bekam eine Schul-Frühstücksdose mit den noch erntbaren eigenen Paprika und anschließend gönnte ich mir einen Bloggerstart mit dem Beitrag zur selbstgenähten und beplotteten Schwimmkappe des Jüngsten. Das ich diese am 12. August 2025 genäht habe und beim 12. Monatseinblick im November nun darüber berichtete, gefällt mir sehr. Anschließend beschäftigte ich mich noch etwas mit dem PC-Neuzugang, nachdem der große Tower leider nicht mehr Windows 11 kompatibel ist, ich aber nicht nur auf den Laptop ausweichen will. Es ist ein chinesischer Mini PC* geworden und ich bin erstaunt, wie leistungsfähig diese Winzlinge inzwischen sind. Mit dieser Ablenkung starte ich erst nach 9:00 Uhr auf Arbeit und erreicht nach diversen Kollegen(fach)gesprächen den Schreibtisch sogar erst nach 10:00 Uhr. Das Mittagessen war dementsprechend auch nur sehr ungesund hektisch hineingeschlungen, fiel aber wenigstens nicht, wie sonst oft, aus. Nach dem spät anfangen, hörte ich früh wieder auf – das Überstundenkonto und flexible Arbeitszeiten machen es möglich.
Wie seit über sieben Wochen und damit genau seit nun schon unglaublichen 50 Tagen folgte der familiäre Krankenhausbesuch, der ohne die Gewalteinwirkung nicht notwendig wäre und deren Ende aktuell nicht absehbar ist. Gestern konnte der Besuch mit dem betagten Auto meiner Eltern aber so gelegt werden, dass ich nach mehreren Wochen endlich mal wieder zum Yoga gehen konnte. Die Stunde war sogar mit Klangschalenzeit – ein wirkliches Geschenk. Es folgte die Vorlesezeit mit den beiden Jungs. “Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks: Der Roman zum Film“* (Rezension) liest der Zweitklässler gerade mir und “Die unlangweiligste Schule der Welt 1: Auf Klassenfahrt“* lese ich beiden Jungs vor, wobei mich letzteres Buch bislang noch nicht so wirklich überzeugt. Danach hätte es eigentlich noch sehr viel zu tun gegeben, aber ich bin – und das ist aktuell wahrscheinlich gar nicht so unklug – einfach nur im Bett gelieben und habe zum drölfzigsten Male für die #ducathisockschallenge neu angeschlagen. Bei dieser Strickerei bin ich noch so sehr Anfänger, dass der Kopf tatsächlich halbwegs ausbleibt. Der Mann erschien gegen 23:00 Uhr von seinem Orchester. Das in der Nacht danach der Nachbar allerdings mit einer neu installierten Lampe mit Bewegungsmelder im 10 Sekunden (!) Takt das Schlafzimmer und eines der Kinderzimmer in Flutlicht tauchen würde, was da noch nicht zu ahnen. Ich hatte sehr viel Zeit, um mir zu überlegen, welche Formulierungen ich ihm bei Sonnenaufgang an den Kopf werfen würde. Eine weitere Nacht in dieser Form wird hoffentlich nicht folgen …
Wusstet ihr übrigens, dass heute – wenn ich diesen Bericht schreibe – Tag des Bloggens ist?
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