Aktueller Blogbeitrag
12 von 12 März 2026 Dresden
Der 12. März 2026 fiel wie im Monat zuvor wieder auf einen Donnerstag, wobei die große Tochter in dieser Woche gerade bei ihrem Italienisch-Austausch in Empoli in der Toskana weilt und wir daher nur eine 4er-Familie zu Hause sind. Den Tag zuvor fand eine weitere Bombenentschärfung in der Innenstadt statt, die in Dresden ohnehin nichts ungewöhnliches mehr ist, aber durch den Carolabrückeneinsturz in diesem Gebiet nun doch sehr viel öfter stattfindet, als gewohnt. Das erste Mal war von dieser Evakuierung auch mein Vater betroffen, der seit wenigen Wochen in einem Pflegeheim leben muss. Beim Besuch meiner Mutter an diesem 12. März 2026 wusste er aber davon bereits nichts mehr. Als ich ihn selbst am Dienstag besuchte, ging es ihm deutlich besser, als wir das noch Anfang des Jahres zu hoffen gewagt hatten.

Der Tag begann wie immer im Alltag mit dem Weckerklingeln um 6:00 Uhr, wobei ich mit leichten Kopfschmerzen erwachte – Wetterumschwung? Hormone? Stress? Das Grundschulkind überraschte mit “zwei Gegenständen” die in die Schule mitgenommen werden mussten – Verwendung und Art unbekannt. Wir entschieden uns für zwei Kuscheltiere. Mein Tag begann mit unserem schweren Familienthema, da wir nun erst ein halbes Jahr später von den Möglichkeiten der Opferentschädigung erfahren haben. Da es die Hinweise dazu nur aus dem Freundeskreis und weder von der Anwältin noch von der Kriminalpolizei gab, ist für mich unverständlich. Der 12. März 2026 brachte immerhin lobende Worte der Behörde für die nun fertig ausgefüllten mehrseitigen Formulare. Nachdem ich noch den letzten Schliff am bereits vorbereiteten Blogbeitrag des Tages machen konnte, schwang ich mich aufs Rad und beobachtete davor verwundert, dass die Aprikose dieses Jahr wirklich sehr spät dran ist. Es gab Jahre, da blühte sie schon Anfang Februar.
Vor 9:00 Uhr erreichte ich das Büro und nach etwas Schreibtischzeit, die aus Gründen aktuell weiterhin fast nur analog stattfindet, folgten eine Besprechungsrunde, für die ich es uns mit Kaffee und Tee gemütlich machte, ein gemeinsames Mittagessen in der Suppenbar auf der Hauptstraße und dann im Residenzschloss die zweite Arbeitssitzung. Danach schwang ich mich bereits wieder auf das Rad und fuhr – ungewöhnlicherweise mal am Rathaus vorbei – zum Treffpunkt mit dem 12jährigen beim Kieferorthopäden. Nach dem 5 Minuten Termin und der Aussage, dass wir erst 2027 wiederkommen müssen, gönnten wir uns Kuchen vom Lieblingsbäcker und beschlossen, dass der große Sohn zum nächsten Termin beim Orthopäden, der ihn wahrscheinlich sein Leben lang begleiten wird, wobei die Röntgenbilder wirklich rückblickend gruselig aussehen, auch alleine fahren kann und ich den direkten Weg nach Hause nehme. 16km Fahrradstrecke reichten mir dann auch, wobei ich nach vielen Jahren mal wieder an der ersten Wohnung mit dem Mann vorbeigefahren bin.
17:30 Uhr war ich dann wieder zu Hause und beschloss, dass es erstmal zwei Runden an DER SOCKE geben durfte. Nach den Erklärungen beim Nähwochenende habe ich nun verstanden, wie die Spitze zu stricken ist und ich bin damit auf der Ziellinie. Nach dem Abendbrot den Söhnen, während der Mann im Baumarkt weilte, weil er im neuen Kinderzimmer des mittleren Kindes endlich Vorhänge für besseren Nachtschlaf anbringt, las mir der Jüngste aus “Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks: Der Roman zum Film“* (Rezension) vor, während ich ihm aus “Bauer Bolle – Die schönsten 5 Minuten Geschichten“* vorlesen sollte, was zu unseren ältesten Kinderbüchern gehört und schon völlig zerlegt ist. Ich selbst konnte am weiteren Abend nicht so richtig entscheiden, ob ich “1913. Der Sommer des Jahrhunderts“* weiterlese oder doch im aktuellen Rezensionsexemplar “Die Magie der Dinge und die Kunst des Loslassens“* oder mit dem Muttertagsgeschenk des Mannes “Die Träumenden von Madras“* parallel beginne. Nachdem mich “Lion – der lange Weg zurück“* neulich emotional völlig aus der Bahn geworfen hat, meinte der Mann wohl ein Indien-Thema würde sehr gut passen. Alternative Nr. 4 auf dem Nachttisch ist “Zoro“* von Isabell Allende aus einer zu-verschenken-Kiste, die zu den wenigen Schriftstellerinnen gehört, von der ich nach meiner Chile-Reise schon wirklich viel gelesen habe. Das 12. Bild zeigt den Tagesertrag der Hof-Solaranlage, die an diesem trüben Tag im März mit 125 kWh doch ziemlich beeindruckend war – das wäre immerhin der Jahres-Stromverbrauch eines Kühlschranks. Ich bin auf die Werte im Sommer wirklich gespannt, denn das Dashbord zum ablesen, haben wir nun erst seit diesem Monat. 22:30 Uhr endete der Tag, dessen Abend ungewöhnlich unproduktiv für mich war.
Nicht verpassen:
16. Bloggeburtstag mit Verlosung
Nichts verpassen:
Blogbeiträge-Abo [in Echtzeit oder 1x pro Woche am Sonnabend] WhatsApp Blogbeiträge Kanal [Anonym mitlesen]
Stoffkaufschwein & Co.:
Werde Steady-Blogunterstützer oder stell mir einen virtuellen Kaffee auf meinen Blogschreibtisch.
Du kannst aber auch einmalig ein paar Münzen via Paypal in mein Stoffkaufschwein werfen, wenn einer meiner Blogbeiträge für dich nützlich war oder ganz ohne zusätzliche Kosten für dich deine Bestellungen bei verschiedenen Shops über meine Seite auslösen.
Linkpartyauswahl, wenn es thematisch passt:
Froh & Kreativ * Creativsalat * DienstagsDinge * Lieblingsstücke * Jahresbingo * UFO-Linkparty * Kleidung nähen * Stick-Freuden * Taschen und Täschchen * Reperaturcafé * oldJeansnewBAG * MeMadeMittwoch * Kinder Allerlei * Jahresprojekte * UFO-Time * Home sweet Home * Handmade-monday * Du für Dich am Donnerstag * Jahresrückblick * Kostüm-Polonäse * Magic Crafts * Nix Plastic* Niwibo sucht * Oster-Freebie * Stich für Stich * Sternenliebe * Weniger ist mehr * 12tel Blick * 12 v 12
Befülle mein Stoffkaufschwein
[Bestelle über meinen Blog bei Amazon, Etsy, Makerist, Gudrun Sjöden, Montessori Lernwelten und vielen anderen Shops ohne Zusatzkosten für dich … ]
Wenn du dies siehst, nachdem deine Seite vollständig geladen wurde, fehlen leafletJS-Dateien.
Erlebniskarte
[Entdecke meine Blogbeiträge zu Stoffläden, Handwerk und Reiseberichte]













