Sieben Sachen Sonntag No. 2

Da es mir beim ersten Mal so viel Spaß gemacht hat und es sich zum Wiedereinstieg nach der spontanen Urlaubswoche an der Ostsee und bei Görlitz ganz ohne Internet und Handyverbindung genau richtig anfühlt, startet die neue Blogwoche mit dem Sieben Sachen Sonntag von Grinsestern.

Meine Hände habe ich gestern dazu verwendet, um weit nach dem Sonnenuntergang auf die vier (!) Sternenschnuppen zu zeigen, die ich am Nachthimmel dank der Perseiden entdecken konnte. Der Campingtag begann mit Riesenseifenblasen* noch vor dem Frühstück für die Kinder, die der Sohn als Spieleset zum Geburtstag bekommen hatte, gefolgt von einem Zeltplatzfrühstück mit frischem Gemüse aus dem Ernteanteil unserer Solidarischen Landwirtschaft, der von der Tante angeliefert wurde. Danach wurde der Kulturinsel Einsiedel ein letztes Mal gewunken und nach Hause gefahren. Dort musste der Sand aus Kleid*, Strandmuschel* und allen anderen Gepäckstücken geschüttelt werden, Balkontomaten wurden geerntet und der dieses Jahr gefundene Bernstein der virtuellen Welt gezeigt.

Bislang habe ich in jedem Ostseeurlaub ein (manchmal winziges) Stück Ostseegold gefunden und deshalb darf dieser Blog auch den Namen amberlight tragen …

Rezension: Tilly und ihre Freunde – Das Sternenfest

Als zweites Pappbilderbuch für die ganzen kleinen Leser ab drei Jahren wartet “Tilly und ihre Freunde – Das Sternenfest“* noch in meinem Rezensionsexemplarestapel auf seine Vorstellung. Als Hardcover mit wattiertem Umschlag und 24 verstärkten Pappseiten ist das Buch auch für Kinderhände geeignet, die noch nicht ganz so sorgsam mit Büchern umgehen, wie man sich das später wünscht.

Abbildung vom Lingen-Verlag

 Erzählt wird die Geschichte von Tilly und ihren Freunden, die im Garten übernachten un dabei Kontakt zu einem kleinen Stern aufnehmen. Die Textpassagen sind dabei für die wörtliche Rede und den Erzählteil in verschiedene Schriftarten gesetzt, was ich bei reinen Vorlesebüchern ja immer etwas überflüssig finde. Dennoch gibt es genug Platz für die Illustrationen, wobei mein Favorit der Kirschbaum auf der zweiten Doppelseite ist.

Zunächst irriert, hat mich der Wechsel der Illustrationssprache, die auf der Doppelseite zum Start der Rakete einsetzt. Bislang kannte ich diesen Wandel nur aus einem Buchprojekt, bei dem der Grafiker nicht mehr weiterarbeiten konnte und ein Kollege das Buch vollenden musste. Bei der Tilly-Serie scheint der Sprung zu kindlichen (?) Zeichnungen aber zum Bildprogramm zu gehören, denn auch in den Youtube-Folgen gibt es diese etwas pixligen “anderen” Abbildungen, die sich deutlich von der klaren Bildsprache abheben. Mich würde ja sehr interessieren, ob hier Kinderzeichnungen eingearbeitet werden?

Abbildung vom Lingen-Verlag

Die Geschichte ist jedenfalls rund erzählt und mit dem im März vorgestellten Kreativkoffer zu dieser KiKa-Serie können auch nahezu fernsehlos aufwachsende Kinder, wie bei unserer Familie, in die Welt der Tilly einsteigen. In der gleichen Serie sind bereits erschienen “Der allerschönste Tag“*, “Ich kann Fahrrad fahren“* und “Pippa kann nicht mehr singen“.

Vom Lingen-Verlag wurde bereits vorgestellt:

“Tilly und ihre Freunde – mein bunter Mitmachkoffer”

“Wir lernen Zahlen – Waldtiere: Mein kleines Fühlbuch”

“Outdoor-Handbuch für kleine Entdecker und Naturforscher”

“Land der Träume”

AMBERLIGHTS REZENSIONSPORTAL

Über mich

Kreativtagebuch einer Kunsthistorikerin mit (Ehe)Mann, drei Schulkindern (01/2010, 07/2013 und 09/2017) im Projekt Vierseithof (*1768) in Dresden wohnend, gerne die Welt bereisend.
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