12tel Blick November 2015 Vierseithof
Der Rückblick auf den November-Monat in unserem dritten Baujahr soll hier für den 12tel Blick bei der Fotoaktion von Tabea Heinicker noch gezeigt werden. In den Altbaugebäuden gab es vor allem Fortschritte bei der Sanierung des Herrenhaus-Dachstuhls und glücklicherweise konnte das Dach geschlossen werden. Auch die erste Putzschicht ist dran – nun bangen wir, dass die derzeit frühlingshaften Temperaturen anhalten, damit der Außenputz abgeschlossen werden kann und die Gerüste fallen.

Blickt man zurück so kann man sich erinnern, dass wir vor zwei Jahren – nach über einem Jahr Vorplanungszeit – den Hof aus städtischem Besitz gekauft haben und im November 2014 die beiden nicht sanierungsfähigen Gebäude weggerissen waren, während die Unterfahrung mit einem neuen Fundament bei den Altbauten die Kosten in die Höhe katapultierte.
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| November 2013 & November 2014 |
Wenn man jetzt die neu verputzen Gebäude sieht, beginnt man zu erahnen, dass sich die Mühsal der letzten Jahre wirklich lohnen könnte. Inzwischen sind auch fast alle Fenster eingesetzt und man erkennt die tatsächlichen Wohnungsstrukturen.


Ganz neu im letzten Monat ist der begonnene Aufbau des Laubengangs, der im Südhaus den Zugang zu den drei Wohnungen ermöglichen wird.


Beeindruckend ist auch weiterhin das hohe Herrenhausdach, bei dem innen viel Altholz aber auch so mancher neuer Balken verbaut wurde.


Das Rundbogenfenster im Innenhof wurde nochmal aus- und wieder eingebaut, da der Blendrahmen nicht auf die Unebenheit des Sandsteingemäuers angepasst war.

Wirklich fast fertig und damit nun auch demnächst einzugsbereit ist das Passivhaus, dass an der Stelle der ehemaligen Scheune steht. Am Ende des Monats konnte ein letztes Mal mit Gerüst Fenster geputzt werden. Beim Jahresabschlussbild wird das Gebäude wohl schon ohne Sichtschutz gezeigt werden können.


Auch wenn der Sinnblick von blick7 dieses Jahr nicht weitergeführt wird, bleibe ich aufmerksam:
Gesehen:
Putz an den Fachwerkgebäuden.
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Gehört:
Inzwischen schon vertraute Stimmen der zukünftigen Nachbarn, mit denen in einer weiteren Wochenendeigenleistungsaktion der Gemeinschaftsraum entrümpelt wurde.
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Gerochen:
Glühwein …
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Gedacht:
Nächstes Jahr müssen wir nicht mehr im Baucontainer sitzen, sondern können in die eigenen Küchen und Wohnzimmer einladen.
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Gefühlt:
Fröstelig – denn so ein nasser Novembertag ist auch bei Plusgraden ungemütlich
2013
Verkauf durch den Eigentümer [Juli 2013]
2014
Innenansicht des unsanierten Gebäudes [Januar 2014]
300 Balkenköpfe in Eigenleistung freilegen [Frühjahr 2014]
Abriß Anbau & Scheune [Juli 2014]
Unterfahrung mit neuem Fundament Altbauten [Winter 2014]
2015
Richfest Anbau & Fenstereinbau [Juni 2015]
Richtfest Südhaus [August 2015]
Verlinkt bei der Fotoaktion von Tabea Heinicker.
Adventskalender Papierschachteln
Freitags freut mich, dass es mir dieses Jahr beim Thema Adventskalender gelungen ist, die eigenen Erwartungen etwas runterzuschrauben und annehmen zu können, was sich großartigerweise von alleine ergeben hat. Statt einer eigenen neuen und aufwendigen DIY-Variante war diesmal die Oma unserer Kinder extrem fleissig und hat gleich drei Adventsketten mit Papierschachteln gefaltet und befüllt – das sind immerhin 144 kleine und große Papierkörbe.


Zwei der Adventsketten sind bei unseren Kindern gelandet und – wie wir nun seid drei Tagen wissen – stecken da ganz wunderbar gemischte Überraschungen drin. Bislang waren Süßigkeiten und kleine Dino-Radiergummis dabei. Zusätzlich gibt es jeden Tag eine Karte aus der Grüffelo-Weihnachtsbox.


Das einzige Familienmitglied, dass bislang ohne eigenen Adventskalender da stand, war der darüber schon recht betrübte Mann. Besser spät als nie bekam er deshalb am 3. Dezember noch schnell einen einfachen Teebeutel-Kalender befüllt, der mit den bereits vohandenen Filz-Adventskalenderzahlen geschmückt wurde.


Diese reduzierte Kalendervariante tut uns momentan wirklich gut. Wieviele DIY-Kalender sind es denn dieses Jahr bei euch geworden?








