12tel Blick Dezember 2015 Vierseithof

Ein weiteres Jahr des 12tel Blick ist vorbei und damit nun schon das dritte. So ein Bauherrenprojekt mit 15 Familien ist schon ausgewöhnlich fordernd und wenn man vorher wirklich wüsste, warauf man sich da einlässt, würde man es wahrscheinlich gar nicht wagen. Die letzten zwölf Monate waren für uns sicherlich am anstrengensten und uns ist klar, dass man ein solches Lebenspensum nicht auf Dauer schaffen kann. Immerhin ist Licht am Horizont und in den nächsten Monaten werden wir wohl wirklich einziehen.

Schaut man zurück, so kann man sich erinnern, dass wir vor zwei Jahren mal wieder nicht mehr vollzählig waren und noch Interessenten gesucht haben. Außerdem gab es damals die Innenräume im Ursprungszustand zu sehen. Vor einem Jahr war die Stimmung aufgrund der Kostenprognose komplett im Keller und der große Kran war gerade neu aufgestellt.

Dezember 2013 & Dezember 2014

Schaut man sich das letzte Jahr an, so sieht man, dass die beiden abgerissenen Gebäude in den letzten zwölf Monaten komplett neu errichtet wurden und auf dem Dezemberbild nun auch beide Neubauten kein Gerüst mehr vor der Fassade haben.

Damit sind Anbau und Scheune einzugsbereit und in den letzten drei Wochen sind tatsächlich die ersten drei Familien eingezogen. Der Umzug geschah allerdings unter erschwerten Bedingungen und deutlich später als die eigentlichen Wohnungskündigungen. So ist eine Familie ohne Heizung und die andere ohne Wasser gestartet.

Bei den beiden Altbauten wird ein Einzug aber erst im Frühling möglich sein, denn dort ist bislang weder Estrich gegossen noch stehen alle Innenwände. Selbst das Dach des Südhauses wartet weiterhin auf seine Fledermausgauben.

Dank der frühlingshaften Temperaturen – falls sich jemand wundert: den haben wir so bestellt – ist der Außenputz noch an die Wand gekommen und die beiden Fachwerkgebäude lassen erstmal wirklich erahnen, wie schick das Ensemble wieder werden wird. Besonders großartig wirkt das wiederentdeckte Sandsteinportal und der sanierte Dachstuhl.

Auch wenn der Sinnblick von blick7 dieses Jahr nicht weitergeführt wird, bleibe ich aufmerksam:

Gesehen:

Ganz kurz die bereits eingezogenen Nachbarn und ansonsten unseren Silvesterbesuch, denen wir unser Bauprojekt gezeigt haben.

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Gehört:

Die Stille des 1. Januars, wenn selbst zur Mittagszeit noch alle zu schlafen scheinen.

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Gerochen:

Der Geruch von Lagerfeuer und den Windelinhalt der jüngsten Silvesterfeierin.

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Gedacht:

Nächstes Jahr werden wir wirklich alle zusammen im Innenhof miteinander anstoßen.

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Gefühlt:

Dankbarkeit, dass die bereits eingezogenen Nachbarn kurz vor Weihnachten, als wir durch den Schlamm gestapft sind, ganz schnell die Tür öffneten und das Tochterkind und mich mit Kaffee und Keksen bewirteten. Große Vorfreude kommt da auf ….

2013

Prolog  [Januar 2013]

Verkauf durch den Eigentümer [Juli 2013]

Kauf des Hofes durch die Baugemeinschaft & Außenansicht der Gebäude vor der Sanierung [Dezember 2013] 

2014

Innenansicht des unsanierten Gebäudes [Januar 2014]

1. Baumaßnahme [Februar 2014]

300 Balkenköpfe in Eigenleistung freilegen [Frühjahr 2014]

Abriß Anbau & Scheune [Juli 2014]

 Unterfahrung mit neuem Fundament Altbauten [Winter 2014]

2015

Bodenplatte [Januar 2015]

Richtfest Scheune [Mai 2015] 

Richfest Anbau & Fenstereinbau [Juni 2015] 

Richtfest Südhaus [August 2015]

Verlinkt bei der Fotoaktion von Tabea Heinicker.

Blogparade #meinfreundsalim #bloggerfürflüchtlinge Zwischenbericht No. 5

Bis auf das Weihnachtsshirt und den beiden Rückblicke zu DIY und den Rezensionen war es in den letzten Tag ruhig hier auf dem Blog. Eigentlich stapeln sich die Blogthemen so sehr, dass ich wohl noch im Frühling Weihnachtsthemen verbloggen müsste. Mal schauen, wie ich damit umgehe. Die kleine Blogpause war aber nötig und ist neben der Familienzeit dem Sohn geschuldet, der momentan so schlecht, wie noch nie schläft. Auch meinen Blogparaden-Zwischenbericht habe ich auf das neue Jahr verschoben. Neben meinen eigenen – noch nicht verbloggten – Aktivitäten ist dabei aber auch leider nichts passiert.

Wenn ich es richtig verfolgt habe, müsste das Buch inzwischen bei Casoubon gelandet sein, wo es sicherlich auch erst im neuen Jahr wieder in die Hand genommen wird. Von dort kam aber schon eine große Woll- und Nadellieferung – vielen Dank dafür. Bei Frau Scheiner sollte es zwar einen kritischen Blogbericht geben, aber der hat es wohl dann doch nicht in den Blog geschafft. Verlängert hat sich die Bloglesereihe auch nicht um Valomea und ich denke, dass das Buch spätestens nach Jahresfrist wieder bei mir sein wird.

Blogleserreihe:

amberlight-labelFrau SchnittchenStoff-VerzuecktFrau ScheinerCasoubonMama denktDoppelnahtHauptstadtmonsterTulpentopfKöniginnenreichValomea – Du?

An InLinkz Link-up

Ich selbst konnte – und das ist meine Sonntagsfreude heute – gleich zwei Aktivitäten gemeinsam mit der Tochter realisieren, was mir besonders wichtig ist. Anfang des letzten Monats waren wir beim Handarbeitstreff, für den ich weiterhin Wolle und Nadeln sammel. Habt vielen Dank für die Wollschätze, die mich inzwischen dafür erreicht haben. Statt zu stricken, habe ich mit der Tochter aber Fröbelsterne gebastelt.

Mit beiden Kindern ging es gleich zweimal ins Museum für Sächsische Volkskunst. Mitte des Monats lauschten wir einem orientalischen Geschichtencafe, wobei mich am meisten berührte, wie über die Gastfreundschaft im Orient berichtet wurde. Wenn ich daran denke, wie unsere Gesellschaft diese vor Krieg und Elend geflüchteten empfängt, wird mir das Herz schwer.

Kurz vor Weihnachten war ich beim basteln mit Flüchtlingskindern. Ganz nah an diesen Einzelschicksalen zu sein, bewegt mich immer sehr und ich hoffe, dass ich mit meinem beiden Kindern ein bisschen Normalität – wenn auch nur für wenige Stunden – schaffen kann. Unser Blondschopf begeistert immer sehr …

Nun haben wir bereits 2016 und ich beobachte, dass die Flüchtlingshilfe langsam etwas geordneter abläuft. Gleich zwei Bloggerinnen – Frau Königinnenreich und Mama-denkt – unterrichten von nun an tatsächlich Deutsch als Fremdsprache. Das beide sich an meiner Blogparade beteiligen, freut mich sehr und ich bin gespannt, was sie berichten werden, wenn das Buch bei ihnen angekommen ist. Wenigstens einen Weiterlesenlink soll es auch diesmal geben und daher schicke ich euch zu KiKo, die ein Plädoyer für meine Heimatstadtgeschrieben hat.

Verlinkt bei der Sonntagsfreude, #bloggerfürflüchtlinge und #meinfreundsalim.

Über mich

Kreativtagebuch einer Kunsthistorikerin mit (Ehe)Mann, drei Schulkindern (01/2010, 07/2013 und 09/2017) im Projekt Vierseithof (*1768) in Dresden wohnend, gerne die Welt bereisend.
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