Kinderstulpen
Es wird Zeit, dass hier mal wieder etwas geNÄHtes gezeigt wird, denn neben den zahlreichen Randthemen, bleibt die Näherei doch das eigentliche Haupthobby. Das Tochterkind ist von meinen eigenen Stulpen, für die ich eigentlich immer noch die perfekte Passform suche, recht begeistert. So wurde ein eigenes Kinderstulpenpaar – parallel zum Kofferpacken für den Österreich-Urlaub – noch schnell unter der Nadel hervorgezogen und dem Osterhasen in die Hand gedrückt.



Vernäht wurde ein grüner Wollwalk vom ersten Holländischen Stoffmarkt in Dresden und Geburtstagswebband. Ihr Freude, das Rotkäppchen entdecken zu können, war groß und auch die Stulpen fand sie zunächst toll.
Viel getragen hat sie diese allerdings bislang nicht, während sie meine stundenlang anhatte. Mittlerweile liegt vielleicht an den Temperaturen, aber vielleicht sind sie auch einfach etwas lang. Wenn sie allerdings erst im Herbst richtig zum Einsatz kommen, wäre es unklug, sie jetzt zu kürzen … ich bin noch etwas unschlüssig.
DIY-Mitmachaktion: 100 Jahre Volkskunst
Aktuelle Information:
Die DIY-Mitmachaktion wird für die Laufzeit der Ausstellung verlängert …
Erinnert ihr euch noch an die Aktion Bloggerbaum, deren DIY-Werke es ins Museum für Sächsische Volkskunst in Dresden geschafft haben und die sogar einen kurzen Fernsehauftritt hatten? Dem Direktor des Hauses haben die selbstgemachten Werke so gut gefallen, dass er sich für die Jubiläumsausstellung weitere Werke wünscht und dazu schreibt:

100 Jahre Volkskunst im Jägerhof
Sonderausstellung im Museum für Sächsische Volkskunst
15. 6. 2013 bis 3. 11. 2013
Als am 6. September 1913 in Anwesenheit des Sächsischen Königs
Friedrich August III das „Landesmuseum für Sächsische Volkskunst“
im Jägerhof eröffnet wurde, war das der Start für einen völlig
neuen Museumstyp, der sich den bisher wenig geachteten künstlerischen
Potentialen der „einfachen Menschen“ widmete. Und es war der
Anfang einer Erfolgsgeschichte, die bis heute andauert.
Die Jubiläumsausstellung beleuchtet die Persönlichkeit und
das Wirken des überaus populären Museumsgründers Oskar Seyffert
(1862 – 1940) und die Geschichte des Konzepts der „Volkskunst“.
Fotodokumentationen aus 100 Jahren Museumsgeschichte erlauben
einen virtuellen Rundgang durch die Zeit und historische Geschenke an
das Museum veranschaulichen, was Volkskunst ursprünglich, einst und
gestern war, was Volkskunst heute alles ist und morgen vielleicht
sein kann. Denn am Ende dreht sich alles um die Frage: Was ist
eigentlich Volkskunst?
Da das Museum deutlich sichtbar im Kreis seiner Freundinnen und
Freunde feiern und gleichzeitig die bunte Lebendigkeit des
Selbstgemachten vorführen möchte, bittet es um selbstgemachte
Jubiläumszahlen. Gemeint sind „100“ – Zahlen in allen
Materialien und Farben: gezeichnet, geschnitzt, genäht, gebatikt,
gefilzt, gemalt oder gesonstwie´t. Nur die Größe sollte immer
ähnlich sein: etwa 10 cm hoch und 15 cm breit. Es spielt keine
Rolle, ob die Zahlen auf einem Untergrund befestigt oder
selbsttragend in der Luft schwebend sind. Am Ende werden sie einen
Musterfries bilden, der am besten die ganze Ausstellung umfasst.
Namen, Herkunft, Material werden angegeben. Es wäre schön, wenn das
Museum die „100“er als Geschenk behalten dürften.
Herzlichen Dank
Igor Jenzen
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| Verlinkungsbutton |
Seid ihr dabei und schickt auch eine “100”? Die Werke sollten in den nächsten vier Wochen entstehen und spätestens bis zum 4. Juni 2013 hier: Museum für Sächsische Volkskunst, Köpckestraße 1, 01097 Dresden eintreffen. Neben den (Blog)Namen, dem Enstehungsort und dem Material gebt dabei bitte auch an, ob ihr mit einer Verlinkung eurer Blogbeiträge auf einem Pinterest-Board einverstanden seid.
Auf meinem Creadienstagstisch ist nun schon alles für meine 100 vorbereitet und ich bin schon sehr gespannt, wie eure 100 aussehen werden. Damit es möglichst viele werden, nehmt doch bitte den Mitmachbutton auf eure Blogs mit.
Edit: Wer dabei ist, kann seinen Blogeintrag nun hier direkt verlinken. Über einen Backlink zu amberlight freue ich mich und bin schon sehr auf die unterschiedlichen 100 gespannt.
Interview: amberlight antwortet bei Stoffkontor & Wildverlinkungen
Eigentlich wird amberlight-label ja als reines DIY-Kreativtagebuch geführt, in dem das Freizeitvergnügen präsentiert wird. Interviewanfragen, bei denen die private Tür weiter geöffnet werden soll, als mir lieb ist, sehe ich daher eher skeptisch. Stoffkontor stellt aber in seinem 7Minuten-7Fragen-Bloginterview nur spezielle Fragen nach der Nähleidenschaft, die ich – schon im letzten Monat – gerne beantwortet habe: Nachgefragt bei amberlight

Ursprünglich gefunden hatten mich die Stoffkontorler wohl über mein Schnullerband-Tutorial aus der Anfangszeit der Bloggerei und sich danach erkundigt, ob es weiterverlinkt werden dürfte. Darüber freue ich mich natürlich. Eher überrascht war ich hingegen, als ich die Verlinkung meines Tutorials bei Anleitungen Kindersachen zufällig entdeckte. Dort befinde ich mich zwar in bester (Blogger)Gesellschaft und auch das Layout ist sehr ansprechend, aber ich finde dennoch, dass man die verlinkten Blogger wenigstens vorher anfragen könnte und sich nicht ungefragt bedient – oder wie seht ihr das?
Himmelfahrtskommando Sew-Along Teil 5: Flexible Response
Ab heute bin ich wieder richtig mit dabei, denn das ursprüngliche UFO wurde endlich aus der Ecke hervorgezogen, die zerknitterten Einzelstücke gebüglt und der Zwischenstand begutachtet. Gefragt wird heute:
flexible response. Wie ist die Lage? Was bleibt zu tun? Und ist das auf konventionellem Wege noch möglich? Wenn nicht, was dann?

Die Lage ist gar nicht so schlecht, auch wenn der Zeitplan bis zum Himmelfahrtstag sehr vollgestopft ist. Futter und Außenstoff haben nun endlich zusammengefunden und es bleibt das säumen und die Armstücken, die irgendwie verschwunden sind. Hatte ich die noch gar nicht zugeschnitten? Oder liegen die irgendwo im Stoffgebirge? Dafür wird sich aber sicherlich eine Lösung finden …
Entschieden habe ich aber, dass ich die Reißverschlussidee doch weglasse, denn wenn ich jetzt noch eine Experimentierphase einschiebe, bleibt es wohl ewig ein UFO. Außerdem passt so der wachsende Babybauch besser rein. Problematisch könnte die Knopfsuche werden, da meine Knopfmaschine nur relativ kleine Knöpfe kann. Außerdem macht mir der Garnmengenzustand größte Sorgen … nun schau ich aber erstmal, wie weit die Mitnäher sind.
Aktion: Ein Jahr – eine Decke (Teil 2)
Da sich der Ehemann ins Orchesterprobenlager verabschiedet hat und damit vier Tage, in denen wir täglich Besuch bekommen oder zu Besuch gehen mit dem Tochterkind über die Bühne gebracht werden müssen, kann ich mich auch mit etwas Wochenendbloggerei belohnen, was sonst eher vermieden wird. Außerdem wird es Zeit, vom Jahresdeckenstandzu berichten.
Nähtechnisch bin ich zwar noch nicht weiter und die beiden Restekörbe wachsen inzwischen unaufhörlich weiter, aber dafür bin ich mit der Planung vorangekommen. Die Reste werden sich sicherlich zu einer kunterbunten Decke zusammenfügen, wobei mein Auge sich eigentlich auch immer über ein paar Ruhepunkte freut. So habe ich nun beschlossen, dass die Ruhepunkte die lange gehüteten, gestempelten Eulen von 19nullsieben werden. Es würde allerdings eine Eule fehlen, wobei es noch zwei weitere Eulen mit unseren gestempelten Namen gibt, die noch verarbeitet werden könnten. Dann wäre es allerdings eine reine Frauendecke, denn die Männernamen sind nicht mit dabei. Darüber und über das eigentliche Muster denke ich noch ein bisschen nach und lasse mich hierinspirieren.

Frau Herzekleidwill diesmal wissen, was für Stoffe eigentlich vernäht werden und ob sie eine Geschichte erzählen. Da bis auf die Stoffrotation von Frau Liebe und den scrap swap von Kaffiknopf alle Stoffschnipselchen von meinen eigenen – inzwischen unglaublichen 205 – Nähprojektenstammen, erzählen sie natürlich alle eine Geschichte.
Ohne in den Körben in zu wühlen, habe ich gleich vier entdeckt: der Elefantenstoff gehörte zum allerersten Durchschlafsack, als das Tochterkind noch ein Babymädchen war und sogar ein sogar ein Stückchen Wildseide des Hochzeitskleideskonnte in diesem Korb entdeckt werden, während rechts beispielsweise die Reste der Steckenpferdhülleauf ihre weitere Verwendung warten …woher die Stoffe kommen, weiß ich auch immer noch recht genau und inzwischen noch etwas einfacher, da ich wie hierschon berichtet, zwar mein Pinterest-Boardaus urheberrechtlichen Gründen leergefegt habe, aber dafür nun dort beispielsweise mein Stoffgebirgegezeigt wird.












