Faschingskostüm Katze Kater Gr. 92 Kinderschnittchen Julius
Vor lauter Bloggeburtstagsfeierei bin ich bislang noch gar nicht dazugekommen, hier die restlichen Faschingskostüme des aktuellen Jahrgangs zu zeigen. Nach dem Delfinfolgt daher nun heute die Katze. Der Zweijährige hatte zwar noch nicht so ganz klar artikuliert, als was er sich verkleiden wollte, aber da er zur Zeit ohnehin abwechselnd nur ein “Pinguhünchen” oder eine Katze bzw. ein kleiner Kater ist, war die Entscheidung schnell gefallen.

Auch diesmal wurden wieder Stoffe aus der Verwandschaftsschenkung von 2017 vernäht. Wer hätte gedacht, dass ich für das Fellimitat mal so einen perfekten Anwendungsfall finde. Der schwarze Stoff fand dich ebenfalls im großen Stoffgebirge, musste aber mit einem grauen Jersey ergänzt werden. Als Schnittmuster wurde das Kinderschnittchen Julius genäht, das ich nun schon seit zehn Jahren in meinem Schnittmusterordner habe und das Schnittchen inzwischen schon lange nicht mehr anbietet.

Der größte Teil des Kostüms entstand bei meinem letzten Nähtreff mit den Dresdner Nähbloggern bei Näähglück. Ob sie mich die Gastgeberin nach der Corona-Krise dort nochmal einlässt, nachdem ich das Futterfusselzeug dort zugeschnitten habe und sie wahrscheinlich immer noch Erinnerungsflusen an mich hat, ist mir noch unbekannt. Den wunderbaren Kater-Schwanz nähte Mit-Nadel-und-Faden für mich. Danke nochmal.

Zu Hause nähte ich dann noch die Ohren aus Filzdreiecken und dem Fellstoff, bei denen ich leider vergaß, dass ich auf der Unterseite ein dunkles Garn hätte einlegen sollen. So sieht man nun hinten die Zickzacknaht.



Der Jüngste mimte einen wunderbaren Kater und schlich laut miauend auf alle Vieren durch die Gegend. Das Tochterkind verpasste ihm am Faschingstag dann noch eine rote Nase und ein bisschen Farbe ins Gesicht. Er und alle Faschingsgäste waren begeistert von seinem Wuschelbauch.


Rückblick:
2011 – Marienkäfer
2012 – Erdbeere
2013 – Erdbeerhut
2014 – Straßenbahn
2015 – Ritter
2015 – Erdbeerstrumpfhose
2016 – Kräuterfee
2016 – Eulenmaske
2017 – Eule
2017 – Waldfee
2018 – Turm von Guangzhou
2018 – Rentier
2019 – Wikinger
2019 – Seifenblase
2019 – Blaumeise
2019 – Blaumeisenmaske
2019 – Erdbeerstrumpfhose
2020 – Delfin
Verlinkt bei:
Nachträglich verlinkt bei den Kostümideen von Bonnbon.
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6. Näh-Lan-Party im AmbrossGut in Wolkenstein
Gestern vor zwei Wochen war die Welt zwar auch schon nicht mehr in Ordnung (wobei die zahlreichen Elendskatastrophen ohnehin sonst nur so leicht ausgeblendet werden können, weil sie bislang nicht direkt vor der eigenen Haustür stattfanden), aber das Corona-Thema war noch so weit weg, dass ich nur kurz darüber nachgedacht habe, ob ich auch auf die Näh-Lan-Party im Erzgebirge verzichten muss. Die zwei Tage später stattfindende Dienstreise sah ich da schon wesentlich kritischer und weitere drei Tage später war für mich klar, dass ich auch zu den deutlich kleineren Nähtreffs in der eigenen Stadt einige Zeit nicht mehr gehen würde. Eine weitere Woche später haben wir nun schon keinen Kontakt mehr zu Personen außerhalb unserer eigenen fünfköpfigen Familie. Das ging schnell, oder?

Dieses letzte halbwegs normale Wochenende wird für sehr lange Zeit wohl die einzige Auszeit für mich sein, denn während die Familie im Nachbarbundesland weilte, hatte ich zwei ganze Tage für mich. Den Sonnabend verbrachte ich größtenteils mit der Vorbereitung meines Bloggeburtstages und nach einer etwas kurzfristigen Fahrgelegenheitumplanung konnte ich am Sonntag mit Stoff_verzueckt ins Gebirge starten. Was für ein perfekter Bloggeburtstagstag – ein ganzer Tag nähen, Unbekümmertheit und leckerstes Essenauf demAmbrossGut. Genäht wurde weiter an der Pfiffikus-Hose von Rabaukowitsch*, auch wenn ich selbst etwas schmunzeln musste, dass ich daran schon im November gewerkelt hatte. Wie unser Leben wohl im kommenden November aussieht, wenn eigentlich die nächste Näh-Lan-Party ansteht? Auch mein seit zwölf Jahren und länger befristeter Arbeitsvertrag könnte zu wackeln beginnen, aber erstmal zählt, dass niemand vor seiner Zeit gehen muss … davor fürchte ich mich tatsächlich.
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