amberlights Stoffdiät 2020 Update Oktober

Am letzten Oktobertag hatte ich die neuen Stoffschränke fertig bestückt und weiß nun erstmals, wie viele Stoff ich wirklich habe. Damit bin ich tatsächlich genau im ursprünglich vorgeschlagenen Zeitplan von Frau Küstensocke, die zwar noch näht und bloggt, aber nichts mehr von der Stoffdiät berichtet. Da schaffe ich es schon mal halbwegs an einer Bloggeraktion teilzunehmen und dann wird sie nicht fortgesetzt. Nun ja …

So ganz vorzeigbar ist das Stofflager eigentlich noch nicht, denn in einigen Fächern sieht es noch ziemlich wild aus und in den Nähschrankumgebung muss noch ein Treppenbau absolviert werden. aber ich zeige hier ja gerne die Realität und den aktuellen Stand statt geschönter Interieurbilder. Immerhin hat das Bündchenregal – wie vor Jahren geplant – nun schon einen feinen Platz gefunden und die unzähligen Stoffstabpelkisten sind ebenfalls ausgepackt. Nach meinem Grundgefühl dachte ich immer, dass ich kaum noch Webware hätte – was für ein Trugschluss. Sortiert habe ich erstmal links die Webware = nicht dehnbare Stoffe, daneben Kinderjerseys sowie Erwachsenenjerseys nach Regenbogenfarben und ganz rechts Walk, Seide, FatQuarter-Boxen, Softshell und Fleece sowie merkwürdige Faschingsstoffe. Gemessen habe ich auch fleißig, wobei die Zahlen durch unterschiedliche Breiten eher Pauschalwerte sind.  Entscheidender wird für den geplanten Stoffabbau der nächsten Jahre sein, wie viele Stoffe ich einzeln gelagert habe. Über die kleineren (drei Restkisten füllenden!) Stücken schweigen wir mal lieber … die sind auch nicht mit in der ersten Zählung nach zehn Jahren Nähhobby drin:

193 Meter Webware
122 Meter Jersey
32 Meter Sonstiges
= 347 Meter Stoff

In meiner Einzelzählung der Stoffstücke ergab das:

144 x Webware (nicht dehnbar)
42x Kinderjersey
66x Erwachsenenjersey
9x Walk
13x Seide
13x Softshell, Wachstuch, Fleece
13x Sonstige
77x FatQuarter
= 377 Stoffstücke

Vergleicht man Stoffmeter und Stückanzahl wird klar, dass ich wirklich viele Stücke habe, die zwar mindestens 40 cm hergaben, um überhaupt in den Schrank wandern zu dürfen, aber die meisten doch schon eher klein sind. Zielstellung meiner Stoffdiät – neben Nähzeit – ist daher auch die Reduzierung der Ministücke, denn zumindest bei den dehnbaren Stoffen wird sich bald niemand mehr finden, bei dem Körpergröße und Stoffstück passen.

Werfen wir abschließend noch ein Blick auf die Mitratenden. Am nahesten dran war bei den Blogkommentaren Dani Ela, die auf 322 Meter tippte. Bei Instagram habe ich leider verpasst, mir die Antworten abzuspeichern und wenn dort oder von den Nichtblogkommentierenden jemand 350 Meter geraten hat, dann meldet euch gerne. Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass mein Kollege von 800 Metern sprach (ha!) und ich anderseits schmunzeln musste, wenn einige zaghaft unter 100 Metern tippten …

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Rezension: Gute Nacht Wimmelbuch

Interessanterweise ist unser Wimmelbuchbestand bis auf wenige Ausnahmen eigentlich nur jahreszeitenbezogen vorrätig und werden daher vor allem zu Weihnachten und Ostern angeschaut. Dabei mag ich das Konzept der Entdeckerbücher für die Kleinen eigentlich sehr. Die Neuerscheinung “Gute Nacht Wimmelbuch“* hat mich daher sehr interessiert. Mittlerweile schaffen wir es endlich wieder, den Kindern am Abend vorzulesen, wobei die Tochter ohnehin alleine liest und der Leseanfänger nun auf jeder Seite die ersten drei Worte entziffert. Eine spannende Zeit. Der Jüngste fällt dabei aber immer ein bisschen durchs Raster. Mit dem Wimmelbuch passend zum einschlafen könnten wir das gut ändern, denn er ist zur Zeit auch noch das einzige Kind, dass nach der Schlafenszeit – die bei uns weiterhin für alle mit zehn, sieben und drei Jahren spätestens bei halb acht liegt – dann doch noch durch die Gegend tappt und die üblichen noch-was-trinken, kann-nicht-schlafen-Karten zieht. Zurück zum Buch …

Abbildung vom Wimmelbuchverlag

Das immerhin 33 cm große Pappbilderbuch der Kinderbuchillustratorin Alexandra Helm besteht aus sechs Doppelseiten, wobei es am Anfang eine Einstiegsseite gibt, die alle fünf Bilderwelten vorstellt: Im Spielzeugladen, Auf dem Bauernhof, In der Stadt, Im Märchenland und Im Wald. Der konkrete Vorschlag lautet auf dieser Seite, dass man sich ein Wimmelbild für den Abend raussucht und gemeinsam mit Kindern ab zwei Jahren entdeckt.

Abbildung vom Wimmelbuchverlag

Jede Seite hat kleine Schäfchenwolken mit Hinweisen, was man auf dem Bild entdecken bzw. konkret suchen kann. In der Stadt sieht man ein Wohnhaus mit dem üblichen Blick in die Wohnungen. Dort gefällt mir besonders, dass die Illustratorin es geschafft hat, eine Lebensrealität einzufangen, die auch die unsere ist. Da bringt auch der Papa die Kinder ins Bett oder füttert das Baby und es gibt wirklich witzige Details – wie das Loch in den Bettsocken des Opas – zu entdecken.

Abbildung vom Wimmelbuchverlag

Bei der Märchenseite habe ich mich ein bisschen gefragt, ob es alle konkrete Geschichten sind oder teilweise nur Märchenlandfiguren, denn beispielsweise beim Riesen Rudi habe ich keine Ahnung, welches Märchen das ist. Zauberhaft-Märchenhaft sieht die Seite aber aus. Meine eigene Lieblingsseite ist aber die Waldseite. Dort kann man so schön zeigen, wer schon alles schläft – und wer eben noch nicht. Ich freue mich schon sehr, auf das gemeinsame Entdecken mit meinen Kindern.

Abbildung vom Wimmelbuchverlag

 

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Über mich

Kreativtagebuch einer Kunsthistorikerin mit (Ehe)Mann, drei Schulkindern (01/2010, 07/2013 und 09/2017) im Projekt Vierseithof (*1768) in Dresden wohnend, gerne die Welt bereisend.
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