7. Geburtstag: Tiefseeparty Meerkönigkronen Kartoffeldruck Fischeangeln Pustefische
Wie letzte Woche schon an den Mitgebseltüten und Partyrezepten gezeigt, wurde der siebente Kindergeburtstag als (Tiefsee)Fischeparty gefeiert. Nachdem die ursprüngliche Neptunfestidee dann doch verworfen wurde, sollte es aber wenigstens passende Meerkönigkronen geben. Der Plotter zauberte aus der Datei von Snapdragon Snipptes aus dem Silhouette Store passende Kronenvorlagen und damit starteten die Geburtstagsgäste, nachdem der Krakenmuffin verputzt war, gleich mit dem Kreativteil.


Wie schon für einige Geburtstage geplant, gab es diesmal Kartoffeldruck, wozu mich auch Tambini nochmal inspirierte. Praktischerweise war dafür alles schon vorrätig. Messer, Kartoffeln und Stempelkissen* und schon konnte es losgehen. Da der Sohn ein weiteres Mal nur einen Gleichaltrigen und gleich drei Freunde eingeladen hatte, die bereits fast am Ende ihrer Grundschulzeit sind, war die Begeisterung für die Kartoffelschnitzerei groß. Thematisch passend war tatsächlich ein richtiger grusliger Laternentiefseefisch dabei.




Dank der Arretierungslaschen passten die Kronen perfekt auf jede Größe der Kinderköpfe. Nach der Feier bekam auch der Jüngste noch sein passendes Modell und ich war überrascht, wie lange die Papierkronen bespielt werden konnten, ohne kaputt zu gehen.

Es folgte ein Spiel, dass ich vor fünf Jahren bei der Freundin entdeckt hatte, bei der es Serviettenfische im Planschbecken zum angeln gab. Dort wurden deutlich aufwendiger passende Augen aufklebt, aber meine Schnellvariante mit aufgemalten Gesichtern war auch akzeptabel. Das Planschbecken konnte glücklicherweise von den Nachbarn ausgeliehen werden. Da passenderweise (Meer)Wasser von oben kam, wurden die Spiele in unser glücklicherweise richtig großes Wohnzimmer verlegt und mussten nicht im Regen stattfinden. Geangelt wurde mit Lampionstäben.




Aller guten Dinge waren drei und so folgte neben dem freien Spiel noch ein Bastelbeitrag mit dem feinen Fische-Freebie von hooray today. Statt die Fische aber nur als Deko zu basteln wurde bei uns ein Pustespiel mit Papierstrohhalm* daraus, da ich kurz vorher ein Falttier gesehen hatte, dass sich tatsächlich in Wellenbewegung fortbewegt, wenn man es anpustet. Die Wellen gab es bei uns nicht, aber auf den Holzfußboden schwammen die Fische auch so und es wurden begeistert mehrere Wettkampfrunden gedreht.




Mit selbstgestalteter Krone, Pustefisch und ausreichend Süßkram aus den Serviettenfischen in ihren geplotteten Tüten konnte das kleine Partyvolk zufrieden wieder nach Hause geschickt werden und der Sohn freute sich unter anderem über feine Fischlektüre, wie ein Wale-Buch* oder Tiefseelektüre*.
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Eingewöhnung Kindergarten Freundebuch Trostbuch
Da wir nun nochmal eine zweite Runde im Lieblingskindergarten einlegen dürfen, wussten wir diesmal schon, was es mit dem gewünschten kleinen Familienbuch auf sich hatte. Die Eingewöhnung des Jüngsten startete am ersten Tag nach dem Sommerurlaub und ermöglichte den beiden Brüdern so gemeinsame zwei Wochen, bevor das Vorschulkind eingeschult wurde. Ich war schon ein bisschen stolz, dass ich das Büchlein – diesmal sogar mit ganz aktuellen Sommerferienbildern bestückt – noch in der ersten Eingewöhnungswoche fertigstellen konnte.

Auch diesmal setze ich wieder eine einfache Variante aus “Bind it yourself: Buchbinden leicht gemacht” um, wobei es diesmal nicht die Knopfvariante wurde, da der Knopf beim ersten Exemplar dann doch recht schnell ab war. Das Büchlein des Bruders gibt es aber überraschenderweise noch heute und dürfte zur Zeit in seiner (hier noch gar nicht gezeigten, aber baugleichen großen-Schwester-) Opakiste liegen.

Im Gegensatz zur Klammernvariante wurde diesmal (Papier)genäht. Ich hätte dafür einen weiteren Stich wählen sollen und befürchtete zwischenzeitlich, dass das Papier so eng durchstochen ist, dass es an der Stelle durchreißt, aber bislang scheint alles zu halten. Innen wurden es verschiedenfarbige Papiere und außen ein Punktmuster aus dem gesammelten Papierbastelstapel, den es mal von der Nachbarin gab. Der Jüngste ist jedenfalls ganz glücklich mit seinem Buch und für die Kindergartenpädagogen ist es bestimmt schön, dass sie daran auch das Kind sehen, dass sie so liebevoll vier Jahre lang begleitet haben. Der Sprung, den sie zwischen drei und sieben Jahren machen ist schon beträchtlich.

Gibt es in eurem Kindergarten auch solche Eingewöhnungsbücher, die wohl gemeinsam mit den Kindern angeschaut werden, wenn die Sehnsucht nach der Familie zu groß werden sollte? In unserem Fall versammeln sich darin nun nicht nur die Eltern und Geschwister, sondern auch Großeltern und das Patentantenpaar.







