#Blogvent2020 Dekoration Nikolaussocke ITH Stickpferdchen
Eher spontan kann ich heute doch noch einen weiteren Beitrag zum #Blogvent2020 Thema Dekoration einreichen, denn der Jüngste bekam eine bestickte Nikolaussocke, die nun doch nur als Deko gebraucht wird. Vor vier Jahren überraschte mich der Kindergarten mit dem Wunsch nach einer personalisierten Socke, der spontan umgesetzt werden musste. Es folgte natürlich auch noch eine Socke für die Tochter, die auch wirklich in der Schule befüllt wurde. Nun dachte ich dieses Jahr, dass die Sockenvariante des Kindergartens ohnehin wieder eingefordert werden würde und wollte vorbereitet sein.

Geplant war das Projekt für den virtuellen Nähtreff mit den Dresdner Nähbloggern im November. Von den Schwierigkeiten des Abends habe ich ja schon berichtet. Die ITH-Socke von Stickpferdchen* funktionierte prima und dank nachgeschickter Anleitung wusste ich dann auch wieder, was zu beachten war. Nur das Stickmotiv wollte nicht so wie ich. Geplant war ein weiteres Motiv der Christmas doodles von Kasia, die es beim Stickbär gibt, damit die dritte Socke zu den anderen passt. Die verbleibenden Motive waren aber alle zu groß und passten leider trotz Verkleinerung nicht auf den Stiefel. So wurde es ein Freebie von Stickbär, an dem ich aber ein bisschen verzweifelt bin. Erst lief der Umrandungsfaden aus der Bahn, weil sich unten ein Fadenknäuel gebildet hatte. Das bekam ich aber nicht mit und verhunzte auch den Überstickversuch. Da der Rest der Socke mit Namenszug und feinem Stoff schon fertig war, wollte ich aber nicht nochmal von vorn anfangen.

Im dritten Anlauf wurde daher ganz neu gestickt und von Hand aufgenäht, wobei die Fehlversuche überdeckt werden konnten.. Das mag ich ja eigentlich gar nicht – da entsteht das gesamt Stück komplett in der Stickmaschine und dann muss man mit Handstichen ran, die bei mir nicht sehr geübt aussehen. Den Mund und die Nasenform finde ich auch immer noch merkwürdig. Auch das Nählabel von Namensbänder* passte nicht so gut, wie bei den Vorgängermodellen, da der Schriftzug zwangsläufig hinten ist.

Dafür bin ich mit den Stoffen sehr zufrieden – die neuen übersichtlichen Auswahlmöglichkeiten sind schon genial. Vernäht wurde Webware aus Marions Wunderland und von der Leipziger Handarbeitsmesse. Überraschenderweise forderte der Kindergarten die so mühsam fertiggestellte Socke aber gar nicht ein. So ist sie nun mit dem Stoffstiefel der Schwester reine Deko für die Wunschzettelleine, bei der wieder hoffen, dass die Weihnachtswichtel vorbeikommen, um die Wünsche unserer drei Kinder rechtzeitig zu lesen. Der Stiefel des großen Bruders wartet auf Befüllung in der Schule und ist damit wirklich im Einsatz.

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Bei der #blogvent2020 Aktion könnt ihr gerne hier zum Tagesthema weiterlesen:
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Die Halloween-Themen hätten eigentlich in den November gehört, aber wie bei den anderen Blogbeiträgen hänge ich leider ein bisschen hinterher. Für das “neue” Schulkind war die Halloween-Feierei so wichtig, dass er seinen Herbstferientag unbedingt im Hort verbringen wollte, statt mit mir den bereits geplanten Ferientag zu verbringen. Da die Tochter bei den Großeltern weilte und eigentlich dort eine Halloweenfeier mit dem sie wieder abholenden Papa plante, gab es genug Freiraum für spezielle Nähprojekte. Dem Jüngsten wurde eingeredet, dass sein Katzenkostüm bereits gruselig genug sei und da es dabei auch ausreichend schwarz gab, akzeptierte er das.

Dank dem Nähwochenende gab es im Stoffgebirge auf einmal prima passenden Spinnenwebstoff, der als durchsichtiger Gardinenstoff und glänzender Satin zu mir gewandert ist. Als Schnittmuster wählte ich die einfache Bündchenmütze aus “Nähen mit JERSEY – kinderleicht!: für Babys und Kids“* (Rezension), da die Geschwistermütze hier seit drei Jahren im Einsatz ist und prima passt. Zwischen Bündchen und Stoffteile wurden dann einfach nur eine Gardinenbahn gelegt und fertig war die Mütze.

Theoretisch hätte das der beste Teil der Verkleidung werden können, wenn ich darauf geachtet hätte, dass sich Jersey und nicht dehnbare Stoffe nun mal ganz anderes verhalten. Außerdem habe ich wohl auch noch die Nahtzugabe vergessen und so passte die Mütze eigentlich nur mit sehr kräftigem Ziehen im Bündchenbereich. Ein klares Teil für die Tonne, denn bei Dreijährigen sah es nicht viel besser aus – und damit mal wieder ein Beitrag für die Rubrik Nähunfälle. Dazu passen dann auch die irgendwie unscharfen Bilder. Da war es für die Spiegelreflexkamera wohl doch schon zu schummrig dunkel.

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