Rezension: Versuchen: Das besondere Kinderbuch
Wenn unsere drei Kinder später an ihre Familienzeit bei uns denken, haben sie hoffentlich eine Erinnerung an ganz viele Kinderbücher. Irgendwann jenseits der 100 habe ich aufgehört zu zählen. Die besonderen Bücher sind mittlerweile nun auch über eine Empfehlungsliste hier auf dem Blog hinterlegt. Das Vielleicht-Buch von Kobi Yamada gehört da unbedingt dazu und wurde von der Tochter letztes Jahr sogar in der Schule vorgestellt. Um so neugieriger war ich deshalb auf die Versuchen-Fortsetzung*. Schafft der Autor, der eigentlich kein klassischer Schriftsteller, sondern eigentlich Geschäftsführer einer Firma ist, nochmal diesen besonderen Lesezauber zu entfachen?

Presse-Abbildung vom Adrian-Verlag
Nach meiner Einschätzung ist das tatsächlich gelungen, was bei Fortsetzungen meistens gar nicht so einfach ist. Wie der Titel, der wieder auf dem Cover in Schreibschrift Bronzefarben reflektiert, schon verrät, ist es auch diesmal wieder eine Mutmach-Buch (nicht nur) für Kinder. Traut man sich, etwas Neues zu beginnen, auch wenn man scheitern kann? Mein Lieblingssatz des Buches ist: “Wenn man nichts ausprobiert, gibt es weniger zu erleben, weniger zu lieben und weniger zu lernen.” (S. 9)

Presse-Abbildung vom Adrian-Verlag
Natürlich führt die Geschichte zum “versuchen” geht aber auch auf Rückschläge und Enttäuschungen ein, wobei sich ganz zauberhaft der gesamte Lebenskreis schließt. Mehr sollte man noch nicht verraten, sondern selber lesen. Die eigentliche Beschäftigung mit diesem Thema beginnt dann auch erst danach, denn auch dieses zweite Yamada-Buch ist eine Anregung für die eigene Gedankenwelt und bei Kindern vor allem zum persönlichen Gespräch. Das auch dieses Buch diese Möglichkeit wieder schafft, ist bemerkenswert.

Presse-Abbildung vom Adrian-Verlag
Wer das erste Buch kennt, war dort sicherlich auch von der Illustration und Farbigkeit fasziniert. Diesmal illustrierte die Australierin Elise Hurst. Das Buch ist dabei fast durchgängig in Grautönen gehalten und setzt sparsame Farbakzente. Bei der Technik bin ich mir im Druck nicht sicher, ob es kolorierte Radierungen mit Federzeichnungen sind oder eine Mischung aus verschiedenen Graphiktechniken.

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Die Altersempfehlung mit 6-8 Jahren ist zwar ein bisschen später angesetzt, als das das Vielleicht-Buch, aber aus meiner Sicht immer noch sehr früh. Auch wenn die Abbildungen hervorragend zum Buch passen und mich sehr begeistert, trägt diesmal vor allem der Text und damit auch der Themeninhalt. Größere Kinder – deren Altersgrenze aus meiner Sicht das ganze Leben umfasst – werden davon sicherlich deutlich mehr angesprochen. Auch dieses Jahr wird die große Tochter dieses Buch wieder am Zeugnistag bekommen.
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Jahreszeitentisch Winter 2019/2020/2021
Ob ich die Woche der nachzureichenden Blogthemen ausrufe? Heute wage ich sogar Winterbilder, während sommerliche Temperaturen mich umgeben – Weihnachtsmänner im Juni, die wahrscheinlich gerade niemand sehen will. Eigentlich hatte ich ja den Plan, die Jahreszeitenthemen Quartalsweise mit dem ebenfalls bereits schon ausgelassenen Vorjahr zu koppeln und so nichts komplett wegfallen zu lassen. Nach meiner Erinnerung war ich damit beim Herbstbericht 2019/2020 sogar fertig geworden, denn der Winter 2019 wurde eigentlich noch einzeln eingestellt. Komischerweise fehlen dort aber die schönsten Dinge und damit wird es nun ganz wirr. Ich berichte nun also komplett verspätet nicht nur über den Winterjahreszeitentisch 2020/2021 sondern reiche auch noch Fundstücke von 2018/2019 nach … nun ja. Ob das jemand (jetzt) lesen mag?

Dem November aus dem letzten Jahreszeitentischbericht folgte natürlich der Dezember und damit durften meine zahlreichen Köhler Weihnachtsmänner* aus ihren Kisten aussteigen. Inzwischen habe ich schon fast so viele, wie der Dezember Vorweihnachtstage hat. Auch das Themenbuchfach, dass ich diesmal nicht komplett fotografiert habe, ist dank der Rezensionsexemplare gut gefüllt. Die Grüffelo-Box kann man erkennen und das Winterbuch. Außerdem suchte der Mann sich diese Ecke für seinen persönlichen, von einem Kollegen geschenkten Schokokalender raus, der ja nicht der einzige in der Wohnung war. Ich selbst hatte mir ja den Naturkinder Weihnachtskalender gegönnt, der zwar nicht in die Jahreszeitenecke passte, aber trotzdem seinen Auftritt hier bekommen soll.

Es waren wirklich feine Dinge dabei, auch wenn er noch besser zu Strickern passt. Der Lieblingsbügel ist beispielsweise nun immer auf meinen Blogbildern zu sehen, der Kartenhalter in der Jahreszeitenecke und die Wollstränge passen perfekt zur PuppenMitmacherei2021. Das Windlicht wanderte ebenso wie eine dem Mann zum 40. Geburtstag geschenkte Sanduhr* in die Januar-Ecke. Er bekam ein 40wöchiges Zeitungsabo für die Zeit und sollte sich mit der Sanduhr regelmäßig bewusst Zeit zum Zeit lesen nehmen.

Folgt noch der Februar. Die Kinder waren in der dritten Coronawelle wieder zu Hause und ich hatte Mühe dem Erstklässler doch noch rechtzeitig seine noch nicht gekaufte Zeugnismappe* zu besorgen. Die Tochter wiederum bekam ihre ersten Gymnasiumsnoten ohnehin nur via E-Mail. Für den Valentinstag folgte ich einer Instagraminspiration und schenkte “uns” eine Losbox für Paare*. Mein Mann hat sehr viele Vorzüge, aber das spontane umsetzen von Redethemenvorschlägen oder Aktivitäten gehört eher nicht dazu. Daran hat auch die Box nichts geändert und so werden die Lose nun mittlerweile doch eher (ungeöffnet) verschenkt.

Rückblick 2019:
Was fehlt nun vom Vorjahr? Ausgerechnet das Bild mit den feinen Kinderkunstwerken, wobei der Schwibbogen wenigstens seinen verdienten Einzelauftritt bereits hatte.

Außerdem habe ich wohl nie gezeigt, was aus dem Gemeinschaftskalenderprojekt geworden ist, für das ich erst die vielen Zahlen gestickt hatte und dann das erste Mal Kerzen bestempelte. Allein die Verpackungsansicht war wunderbar und der Inhalt noch viel mehr.


Letztes Jahr war mir klar, dass es eine Herausforderung wird, mental gesund durch diese Coronazeit zu gehen und ich sagte deshalb nicht zu. Ob sich die Damen auch 2021 beschenken? Ich muss wohl mal nachfragen …
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