Rezension: Mein Kind langweilt sich nie: 150 Tipps gegen Ideenlosigkeit.

Da wir Kinder haben, die nur bei den Großeltern Zugang zum Fernsehgenuss haben, aber zwei von den dreien auch noch kein zusätzliches Wochenprogramm haben, ist ihnen tatsächlich manchmal langweilig (was ich persönlich sehr gut finde). Ein Buch mit dem Titel  “Mein Kind langweilt sich nie: 150 Tipps gegen Ideenlosigkeit.“* war da natürlich sehr verlockend.

Abbildung von LV.Buch

Vor den 150 Tipps gibt es zunächst eine Einführung zum Kind und eine Einführung in die Interessenlagen der unterschiedlichen Kinderalter, die bei 0-2 Jahren beginnen und bei den 8-10 Jährigen enden. Danach folgen tatsächlich 150 Tipps, wobei einige, wie “6 Spiele mit Essen” oder “10 Retter in der Not” auch zusammengefasst werden. Dazwischen gibt es außerdem immer wieder Leerseiten, bei denen man sich selbst Notizen machen kann oder Fotos einkleben soll.

Das Buch ist bei jedem Tipp mit einer Zeichnungskette versehen. Daran sieht man, welches Material benötigt wird, für welches Alter es ist (wobei fast überall “alle” angegeben ist), ob für drinnen oder draußen, für wie viele Kinder, ob Erwachsene dazu notwendig sind, bestimmte Jahreszeiten herrschen müssen und ob man Vorbereitungszeit braucht. Bei vielen Dingen braucht man ausreichend große Passkartons, die auch bei uns nicht immer griffbereit rumstehen. Bei anderen hatte ich meine Zweifel, ob ausgeschüttete Papierschnipsel zum Schneesimulieren, wirklich so eine gute Idee sind … auch so viele Blüten, um mal eben acht Tassen für Zaubersand herstellen zu können, hatte ich noch nie.

Andere Dinge, fand ich aber wirklich toll. Das Weitermalen von Figuren habe ich immer mit meiner Oma gemacht und komplett vergessen. Streichholztiere wollte ich schon lange mal anmalen und auch die Murmelbahn sorgt bestimmt lange für Beschäftigung. Dafür wird bei uns der Absatzschuhlauf wohl nie was, denn mein Bestand an solchen hochhackigen Schuhen ist quasi nicht existent.

Warum ich aber bei Tipp 150 schmunzeln musste, erfährt wohl nur der Leser dieses Buches. Wie ist das bei euch? Macht ihr euren Kindern immer Vorschläge, was gegen Langeweile gemacht werden kann?

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amberlights Nähecke mit Skadis von Ikea

Im achten Jahr meiner Hobbynäherei und mit dem Wissen, dass ich mir frühestens ab Mai 2019 dann tatsächlich einen richtigen Nähplatz im Dachgeschoss einrichten könnte (vorher gibt es eine dreijährige Ausbausperre ab Einzug, die recht kompliziert zu erklären ist und wahrscheinlich für jeden Ausstehenden vom Projekt Vierseithof auch nur schwer nachvollziehbar), habe ich mir im Arbeits- und später zweiten Kinderzimmer doch tatsächlich eine eigene Nähecke erobert.

Immerhin passen auf mein winziges Tischlein alle Maschinen. Auch die Coverlock hat dort ihr Plätzchen (leider in zweiter Reihe) gefunden, aber da dieses Bild noch vom letzten Jahr ist, fehlt die Neuanschaffung. Bevor es sich der Mann doch wieder anders überlegt, kam schnell SKÅDIS in den Einkaufwagen und von ihm sogar freiwillig an die Wand. Für Nähkram ist die Hartfaserplatte mit vielen Stahlhaken und – ablagen gar nicht so schlecht. Inzwischen haben sich die Sortierboxen sogar schon vervierfacht.

Auch die Crafters-Clutch*, die ich letztes Jahr gewonnen habe (dieses Jahr bin ich leider bei den online-Weihnachtskalendern komplett leer ausgegangen) hat dort ihren festen Platz und begleitet mich immer auf die Nähtreffs. Es ist zwar ziemlich eng, aber endlich mal nicht mehr alles wegräumen zu müssen und wochenlang den Wohnzimmertisch zu belegen, ist schon toll … nur mit der Stofflagerung bin ich nicht wirklich zufrieden. Teilweise lagert sie immer noch so, teilweise aber auch an der dreckigsten Baustellenecke des Hauses ….

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Mittwochs mag ich

Krankenhaus Knudie ITH

Dem Knudie für den Neffen folgte Anfang des Jahres gleich noch ein Krankenhaus-Knudie, denn die Uroma musste sich mit ihren nun über 80 Jahren eine neue Hüfte einsetzen lassen. Eigentlich hätte auch die Kuscheltier-Variante mit dem Pflasterperfekt gepasst, aber ich hoffe, dass sie sich über die Herzvariante noch ein bisschen mehr freut.

Farblich wurde der Knudie, nach der I(n)-T(he)-H(oop)-Stickdatei vom Stickbär, dem Kissen zum letzten runden Geburtstag angepasst. Das grün steht für die Hoffnungsfarbe, dass sie danach wirklich wieder schmerzfrei ist und lila ist wohl ihre Lielingsfarbe. Zumindest hat sie sich sofort ausdrücklich lilafarbene Stöcke an ihr Krankenbett bestellt. Da es ein Uroma-Knudie ist, bekam er auch silberne Haare, was meine Kinder seltsam fanden. Als Aufhänger gab es gab es wieder die grünen Nählabels von Namensbänder*.

 

Den Eingriff hat sie nun letzte Woche ganz gut überstanden, aber erst nach der Reha wird sie wohl wieder so schwungvoll durchs Leben gehen können, wie ich das von ihr gewohnt bin.

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Stoffreste-Linkparty

Restverwertung

Herzensangelegenheiten 

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crealopee

Creadienstag

HandmadeOnTuesday

DienstagsDinge

Spiel(zeug)rezension: Bausack von Zoch

Da unser Schulkind nun schon acht Jahre alt ist, nähern wir uns langsam den etwas anspruchsvolleren Spielen. Zum achten Geburtstag gab es daher den großen  “Bausack von Zoch“*. Schon die Verpackung der 62 Holzbauteile hat mich begeistert, denn bei diesem Spiel ist tatsächlich nichts plastikverprackt, sondern die Teile bereits farblich sortiert in zwei Baumwollsäckchen. Nur die glitzernden Spieldiamanten sind aus Kunststoff.

Die beiliegende Spielanleitung enthält zwei Spielvarianten, wobei man im Netz sogar noch zwei weitere Spielvarianten findet, da das “Original” wohl schon 1987 auf dem Spielmarkt erschien. Ich kannte es aber bislang nicht.  In der 2014er Version wird nur die Variante “Knock Out”, die erst ab zehn Jahren empfohlen wird und der “Turmbau zu Babel” ab acht Jahren beschrieben. Mitspielen können 2-6 Spieler. Dem Alter unserer Kinder entsprechend, haben wir bislang vor allem die reine Turmbauvariante gespielt.

Daran kann aber immerhin auch der 4,5 Jährige schon mitmachen. Dabei wird gemeinsam ein Turm gebaut. Wenn die Teile abstürzen, bekommt der letzte erfolgreiche Stapler einen Diamanten. Hat man davon fünf, ist man der Gewinner. Bei der zweiten Varianten, baut jeder seinen eigenen Turm und die Teile werde ersteigert.

Besonders fasziniert hat uns bei diesem Spiel, welche Konstruktionen dann doch halten. Das Spiel mit den Bauklötzchen hat selbst beim Familiengeburtstag für Stimmung gesorgt. Daher kam es auch beim Kindergeburtstag zum Einsatz, wobei die Kinder dabei ein bisschen zu unruhig waren, um wirklich große Türme zu bauen.

Das Spiel wird seinen festen Platz im Spielestapel behalten und sicherlich öfter gespielt. Inzwischen sind unsere Bestände ja so angewachsen, dass wir regelmäßige Spielenachmittage einführen könnten. Wie ist das bei euch? Kanntest ihr den Bausack bereits und wie regelmäßig wird in euren Familien gespielt?

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Montagsfreuden 

Babyshirt mit Knopfleiste und Bündchen von Klimperklein, Gr. 62

Neben dem goldfarbenen Dinoshirt und der abgelehnten Minion-Tunika, die nun im Lostopf zum 8. Bloggeburtstag wartet, sollte auch unser jüngstes Familienmitglied eigentlich unter dem Weihnachtsbaum ein neues Kleidungsstück vorfinden. Den Zuschnitt des wunderbaren Bärenstoffes, den ich von der Eulenmeisterei bekommen habe, habe ich sogar noch geschafft, aber dann blieb der Stoffstapel leider unvernäht. Ein wenig sorgenvoll schaute ich daher schon auf das rasante Wachstum des Septemberkindes, der zumindest am Stoffwindelpo inzwischen schon bald die nächste Größe hinter sich lässt. Glücklicherweise scheint aber die Gr. 62 beim Babyshirt mit Knopfleiste und Bündchen aus dem Klimperklein-Buch eher reichlich auszufallen.

Die Knopfleiste an der Schulter gab es bislang nur für den mittleren Sohn in der Einfassvariante, aber noch nie in dieser klassischen Form, die doch so hilfreich ist beim (immer noch unbeliebten) Anziehen. Während die Ebook-Varianten von Klimperklein da sicherlich keine Fragen offen gelassen hätten, war ich bei der reinen Textvariante im Buch mit für mich nicht klar verständlichen Einzelabbildungen doch zunächst etwas überfordert. Irritierend finde ich noch immer, dass im Buch dazu keine der Aufnahmen die fertige Knopfleiste zeigt, da immer der Babykopf davor ist und eine der beiden Aufnahmen den Schnitt auch noch spiegelverkehrt wiedergibt.

Glücklicherweise ist das Shirt beim monatlichen Nähtreffder Dresdner Nähblogger entstand und so half mir einmal mehr Mit Nadel und Faden weiter. Inzwischen scheint mir diese Nähweise auch ganz logisch und das Ergebnis überzeugt mich sehr. Überlesen hatte ich, dass es für das Halsbündchen gar kein Schnittteil gab und so landete an diesem Abend das Bauchbündchen am Hals. Das Shirt bekam damit unfreiwillig mal wieder eine Rollkragenvariante. Bündchen und die Bärenfamilie aus der Kollektion Simple Life von Monaluna Fabrics bilden aber so eine wunderbare Farbeinheit, dass ich gerne ein bisschen mehr davon sehe.

  

Diesmal ist das Bündchen auch breit genug, so dass sich tatsächlich nichts umklappt und ich auf die Steppnaht verzichten konnte. Das überraschend mobile Septemberkind sieht darin besser aus, als in jedem der Kaufshirts. Am Hals zieht nichts rein und auch bei seinen Erkundungsgängen bleibt er warm verpackt.

Eine kleine Krabbelgruppe besuchen nun auch wir. Obwohl wir diesmal bislang alle Pekip-, Delfi- oder ähnliche Kurse weggelassen haben und das Baby keinerlei Fortbewegungsinput bekam, ist er doch schneller als alle anderen. Während sich die älteren der Gruppe noch im zurückdrehen üben, rollt er sich einfach immer weiter und kommt auch mit einer kraftvollen Vorrobbewegung wirklich überall hin. Warum kann sich mein letztes Baby denn nicht ein bisschen mehr Zeit damit lassen …. mit gerade sechs Monaten muss man doch wirklich noch nicht im Vierfüßlerstand stehen, oder?

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Kreativtagebuch einer Kunsthistorikerin mit (Ehe)Mann, drei Schulkindern (01/2010, 07/2013 und 09/2017) im Projekt Vierseithof (*1768) in Dresden wohnend, gerne die Welt bereisend.
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