Schlaufengiraffe Wunschkind
Da ich mein drittes Kind nun wenige Tage nach meinem 40. Geburtstag bekommen habe, freue mich sehr, dass ich mit der Familienerweiterung in diesem Lebensabschnitt nicht alleine bin. Der junge Mann für den diese Schlaufengiraffe als ziemlich verspätetes Geschenk zur Geburt entstand, schlüpfte allerdings schon fünf Monate vor unserem zweiten Sohn. Damit endet seine Mamazeit nun schon in wenigen Tagen. Unsere feinen Frühstückstreffs wird es deshalb nicht so schnell wieder geben, aber da auch unsere Töchter sich so gut verstehen, werden wir uns ganz sicher weiterhin regelmäßig sehen.


Vernäht habe ich diesmal einen blauen Leinenstoff und auf der Musterseite aus der Serie Gütermann Fenton Hous*, den ich als Teil einesBundles2015 beimNähcampvonSmilla-Berlinbekommen habe. Personalisiert wurde die Giraffe nach der Datei von Seitenstiche natürlich auch wieder. An den Giraffenpo kam mein aktuelles Nählabel von Namensbänder*.


Am längsten brauche ich bei diesen Schlaufentieren immer für die Auswahl der Webbänder, da ich dabei ziemlich viel hin- und hersortiere, bevor ich mich den Ergebnis zufrieden bin. Design und natürlich vor allem Farbauswahl müssen stimmig sein. Diesmal fiel meine Wahl auf das Wilde Viecher Webband von Susalabim, die Nilpferde in Schwarz-Weiß und das Fuchs-and-Friends-Webband von Blaubeerstern*. Der Beschenkte griff jedenfalls sofort zu und schien daran Gefallen zu finden.

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Jahr der Möglichkeiten: Resümee März: Alltagsmanagement
Die zwölf Jahresthemen zeigen mir momentan ganz gut, wie schnell doch das Jahr voranschreitet. Ohne die Themenkomplexe, die automatisch in meinem Postfach landen, wäre ich wahrscheinlich immer noch bei den Aufgabenstellungen der ersten vier Wochen. Nun ist aber schon der März vorbei und damit der Schwerpunkt Alltagsmanagement*.

Problematisch dabei war, dass wir zur Zeit keinen wirklichen Alltag leben. Anderseits gab es seit Beginn dieses blogs eigentlich kaum einen wirklichen (ereignislosen) Alltag, denn irgendwie hatten wir jedes Jahr ein besonderes Lebensthema. Da wurde geheiratet, wir bekamen 1-2-3 Kinder oder hatten dadurch das besondere erste Babyjahr, schrieben an unseren Doktorarbeiten, sanierten über vier Jahre mit 14 anderen Familien einen Fachwerkhof, hatten spezielle berufliche Herausforderungen, wie Fernreisen oder Vorträge und Tagungsreisen zu bewältigen oder erlebten erste Male, wie den Schulbeginn unserer Tochter. Langeweile oder das Gefühl, dass man in feststehenden Routinen festhängen würden, gibt es bei uns nicht, was sicherlich Vor- aber auch Nachteile hat.
Dieser spezielle Monat war aber noch ein bisschen weniger dazu geeignet, um über Alltagstrukturen nachdenken oder umsetzten zu können. Auch uns hatte die Grippewelle erwischt. Erst lag der Mann darnieder, dann ich. Eine Wohltat ist in solchen Zeiten erleben zu dürfen, wie nicht nur die Großeltern unterstützen, so weit sie können, sondern auch die Nachbarn sofort nach Einkaufswünschen und ähnlichen Hilfen fragen. Eine neue Struktur gab der kostenlose Babygymnastik-Kurs vom Gesundheitsamt, der allerdings nur im März statttfand. Für den Nachfolgekurs haben wir uns leider zu spät angemeldet und auch bei Pekip & Co. bin ich diesmal nicht mit dabei. Andererseits ist der Babysohn motorisch schon viel weiter als seine Altersgenossen und so viele Fragen habe ich beim dritten Kind nun ohnehin nicht mehr. Ich bin noch etwas unsicher, ob wir uns nun noch eine andere Krabbelgruppe suchen.
Die Hinweise und Anregungen zum Thema Alltagsmanagement habe ich trotzdem interessiert gelesen. Einige Hinweise kannte ich auch diesmal schon. Da ich die blogs der beiden Autoren schon seit vielen Jahren lese, wird mir wahrscheinlich so einiges weiterhin bekannt vorkommen. Das Babyjahr mit dem jüngsten Sohn lässt uns derzeit noch viele Freiheiten. Nachdem wir uns eine richtige Auszeit im Sommer gönnen, wird es mit einer funktionierenden Alltagstruktur dann aber im Herbst losgehen und vielleicht versuche ich dann noch ein bisschen mehr, die Vorschläge umzusetzen. Glücklicherweise haben wir im März das Tagesmutterproblem lösen können und meiner Rückkehr in den Berufsalltag nach den elf Monaten Elternzeit steht damit nichts mehr im Wege. Momentan habe ich das Gefühl, dass es mit dem Kleinkind, Kindergartenkind und Schulkind ganz gut funktionieren wird und ich wahrscheinlich sogar mehr Zeit für mich haben werde, als zur Zeit.
Im April geht es nun um das „Schreiben“*. Auch wenn die Autoren wahrscheinlich damit etwas anderen meinen werden, steht bei mir in den nächsten acht Wochen ein wissenschaftlicher Text an. Ich freue mich auf die Bearbeitung des Themas, aber hoffe auch, dass ich die dafür gute Zeitfenster finde. Geschrieben wird auch hier im blog, aber dazu s-c-h-r-e-i-b-e ich dann beim nächsten Monatsrückblick wieder mehr.
Jahr der Möglichkeiten:*
Januar: Finanzen*
[Resümee]
Februar: Ordnung*
[Resümee]
März: Alltagsmanagement*
April: Schreiben*
Mai: Bestimmung / Berufung*
Juni: Selfcare*
Juli: Natur & Draußen*
August: Gewohnheiten*
September: Essen*
Oktober: Kreativität*
November: Weihnachten*
Dezember: Beziehungen*
Wiener Schneiderei-Markt
Seit nun schon 26 Jahren fahre ich in der Osterwoche mit meiner Familie nach Oberösterreich. In den Anfangsjahren noch als Schülerin, lange als Single, dann mit dem richtigen Mann an meiner Seite und nun mit unseren drei Kindern und glücklicherweise weiterhin mit meinen Eltern. Damit vergnügen sich nun drei Generationen zwischen sieben Monaten und 74 Jahren. Morgen trennen wir uns aber schon von den Großeltern und besuchen Freunde in Wien. Mein Plan ist dabei, dass ich am Sonnabend noch ein bisschen zum Wiener Schneiderei-Marktgehen kann.

Ich hoffe dabei sehr auf ein zweites Treffen mit 19nullsieben. Ist vielleicht noch jemand von euch da?
Rezension: Alleskönner Sackstoff: 20 elegant-rustikale Ideen zum Selbermachen.
Die Neuerscheinung „Alleskönner Sackstoff. 20 elegant-rustikale Ideen zum Selbermachen“* aus dem Verlag LV.Buch als Buch einzustufen, fällt mir schwer, da die Publikation mit 47 Seiten im A4-Format eher einen Broschürencharakter hat. Anderseits hat mich die Natürlichkeit des Jute-Stoffes sehr gereizt und ich war neugierig, welche Projektideen die amerikanische Autorin Cheyenne Valencia präsentieren würde.
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| Abbildung von LV.Buch |
Vor den Projekten, die im Inhaltsverzeichnis nicht in der Kapitelübersicht erscheinen, sondern als Bild-Text-Kacheln daruntergesetzt sind, erfährt der Leser etwas zum Material, bekommt Tipps und Techniken erklärt und eine Zubehörübersicht. Bei den Techniken fand ich die Variante des Zuschneidens nach Entfernung eines Fadens interessant. Vielleicht lässt sich das auch bei anderen, sehr leichten Stoffen anwenden.
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| Abbildung von LV.Buch |
Die Projekte werden durchgängig auf Doppelseiten präsentiert. Dabei wird auf einer ganzseitigen Abbildung das Projekt gezeigt und gegenüber neben dem Material in exakt vier Einzelschritten mit Bild und Text eine Schritt-für-Schritt-Anleitung gezeigt. Die zwanzig Projekte, mit denen auf dem Titel geworben wird, werden aber nur durch vier sogenannte Bonusprojekte erreicht, die ohne Einzelanleitung am Ende des Heftes gezeigt werden. Warum diese Sonderstellung als Bonusprojekte im Buch gewählt wurde, fand ich unverständlich.
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| Abbildung von LV.Buch |
Jute gehört sicherlich zu den Materialien, die nicht so einfach zu verarbeiten sind. Die Projekte umfassen daher auch fast ausschließlich Dekoprojekte, von denen einige ausdrücklich für Hochzeiten gedacht sind. Hochzeitsdeko aus Sackstoff gehört wohl zu den Entscheidungen, die man mit dem Brautpaar gut abgesprochen haben muss, denn nicht jeder wird von dieser doch recht rustikalen Variante begeistert sein. Jeweils doppelt werden Beispiele für Geschenkverpackungen, Kränze und Kissen präsentiert. Bei den Armringen kann ich mir nicht vorstellen, dass diese kratzfrei auf der Haut getragen werden können. Gut hat mir aber die Bestecktasche und das Tischset gefallen, die ich vielleicht wirklich mal nacharbeite.
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| Abbildung von LV.Buch |
Habt ihr schon mal was aus Sackstoff genäht?
amberlights Rezensionsportal
Ostereier Wachsbossiertechnik serbske jajo sorbische Ostereier
Bereits letztes Jahr hatte ich große österliche Pläne und wollte mit den Kindern endlich mal wieder eine richtig große Ostereianmalaktion starten. Dafür hatte ich mir sogar extra ein umfangreiches DIY-Set für sorbische Ostereier von den Blogeinnahmen geleistet. Dann vergaß aber der Mann die bereits vorbereiteten Eier zu Hause und überhaupt war es eher stressig – aber dieses Jahr sollte es nun endlich soweit sein. Die Nachbarin half mit zwei Löffeln und einem weiteren Kind aus und schon konnte es losgehen.


Das Set enthielt gleich 17 verschiedene Wachsfarben, von denen sich allerdings einige sehr ähneln. Außerdem waren die Gänsekiele und Stecknadelstifte bereits fertig vorbereitet. Das farbige Wachs schmolz auf den Löffeln extrem schnell und blieb auch nach dem Auftragen sehr farbintensiv. Sowohl die Kinder wie auch ich sind allerdings nur mit der Stecknadelvariante so richtig erfolgreich gewesen, denn die Formen der Gänsekiele hielten nicht so gut, wie erhofft.



Obwohl die Kinder bei der Klekserei erstaunlich viel Ausdauer hatten und die Eier schön bepunktet wurden, bin ich mit der Wachsbossiertechnik nicht so richtig warm geworden. In meiner Kindheit haben wir uns auch immer an der sorbischen Ostereiertechnik probiert, aber dabei immer mit der Reserviertechnik gearbeitet. Dabei wird das Wachs wieder abgeschmolzen und die Eier mehrstufig gefärbt.


Bei der Bossiertechnik bleibt das Wachs dran, was mich irgendwie irritiert hat. Auch meine Eiöffnungen sind mir nicht so richtig schön gelungen. Die Technik mal ausprobiert zu haben, hat mir aber trotzdem gefallen. Dennoch steht nun der Plan, im nächsten Jahr wirklich mal die Wachsreserviertechnik wieder auszuprobieren, obwohl ich auch mal wieder mit mit Naturfarben färben wollte. Habt ihr denn dieses Jahr auch schon Ostereier bemalt?



Frohe Ostern!
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