Rezension: Biokosmetik – Vegan, frisch, naturbelassen

Das Buch “Biokosmetik – Vegan, frisch, naturbelassen“* aus dem Thorbecke-Verlag ist bereits im Februar auf den Markt gekommen. Noch nie wurde eine Neuvorstellung hier auf dem Blog erst so spät rezensiert, aber nach einer Beschwerde, dass ich in einer anderen Publikation des Verlags Seitenansichten gezeigt hatte, blieb die Hoffnung, dass ich dieses Buch doch wieder richtig zeigen könnte. Bislang durfte ich mit ausdrücklicher Genehmigung, die ohnehin als Leseprobe online abrufbaren Seiten, deren Auflösung unverändert blieb, verwenden. Bei den neuesten Rezensionsexemplaren bekam ich sogar ausdrücklich mitgeteilt, dass weder Seitenwahl noch Anzahl limitiert seien. Dieser Verlag hat sich aber leider anders entschieden, was die Qualität meiner Buchvorstellung im Vergleich doch sehr schmälert.

Abbildung von Thorbecke

Zurück zum Buch. Der Untertitel “vegan, frisch, naturbelassen” überraschte mich zunächst erstmal etwas, da sich für mich vegan weniger mit Kosmetik sondern viel mehr mit einer bestimmten Ernährung verbindet, obwohl ich weiß, dass diese tierfreie Einstellung sich auch auf Produkte beziehen kann.

Das gebundene, 136seitige Buch ist in eine sehr umfangreiche Einleitung und die vier Hauptkapitel “Reinigung”, “Zahnpflege”, Deodorants” und “Hautpflege” unterteilt, wobei das Inhaltsverzeichnis, das ohne Zwischenzeilen und nur mit etwas vergrößertem Schrifttyp gesetzt wurde, sehr gedrängt wirkt. Man bekommt dabei fast den Eindruck, dass viel Inhalt auf möglichst nur zwei Seiten gequetscht werden sollte und man dafür auf einen Index zu den Rezepten am Buchende verzichtet hätte.

Abbildung von Thorbecke

Das Buch wirkt durch die hellen, lichtdurchfluteten Fotografien von Sven Falk so frisch, wie der Titel den Buchtinhalt bereits angibt. In den Einleitungsthemen gefällt mir besonders die Übersicht zu den einzelnen Kräutern und Gewächsen, die hier – wahrscheinlich um sich der derzeitigen Mainstream-Sprache anzupassen – als “Haut-Superfoods” bezeichnet werden. Dabei wird neben dem lateinischen Namen die Wirkung der Pflanzen angegeben. Auch die Übersicht zur Definition von veganen und rohen Produkten fand ich informativ. So ist roh nur, was nicht über 40°C erhitzt ist und ich frage mich dabei, wie es dann mit den Äpfeln derzeit aussieht, die in der Mittagssonne und 37°C im Schatten ganz sicher mehr erwärmt werden. Müssen die Rohköstler da demnächst verhungern? 

Abbildung von Thorbecke

Bei den Rezepten bekommt man viele Anregungen. Was mir besonders gefällt, ist die Begrenzung der Zutatenliste bei einigen Rezepten, wo man wirklich nur wenige Produkte braucht, um die Kosmetik zusammenmixen zu können. Für das mixen wird jedoch häufig ein Miniblender*  empfohlen, den man sich wahrscheinlich als Zweitgerät zulegen müsste, denn Kosmetikreste im Smoothie stelle ich mir nicht so lecker vor. Skeptisch bin ich auch bei den Zahnpflege-Rezepten, denn weder Ingwerzucker noch Salbei-Zahnpulver mit Salz stelle ich mir auf Dauer wirklich gesund für die Zähne vor. Außerdem habe ich mich gefragt, ob ich die karamelisierte Walnuss-Honig-Salbe nicht eher aufessen würde, statt sie mir ins Gesicht zu schmieren – die Zutatenliste klingt jedenfalls sehr lecker. Erhältlich ist das Buch im Handel für knapp 20 Euro.

Vom Thorbecke-Verlag wurde bereits vorgestellt:

“Land & Leinen”

“Lauter Kinderkram”

“Nichts wie raus! – Mit Kindern Tiere und Pflanzen entdecken, draußen spielen, im Freien essen, mit Naturmaterialien basteln”  

“Säfte, Smoothies, Superfoods – 100 Rezepte, 100 % Genuss”

amberlights Rezensionsportal

Verlinkt bei Ei(nfach)-Na(chhaltig)-B(esser leben), denn vegane Kosmetik passt dort prima dazu.

Geld verdienen mit DIY Blogs: Blogeinnahmen 07/2015

Die Vermutung des Vormonatshat sich bei meinen Blogeinnahmen tatsächlich bestätigt und es ging im Juli wieder deutlich nach oben. Diesmal bin ich mit 202,65 € sogar wieder im dreistelligen Bereich mit einer Zwei am Anfang gelandet. Außerdem habe ich damit nun in den ersten sieben Monaten bereits die Jahreseinnahmen von 2014 übertroffen. Die nächsten fünf Monate werden also zeigen, wie hoch der Sprung nach oben möglich ist. Vor dem Hintergrund unserer Hofsanierungbin ich weiterhin für jeden dankbar, der diese Zahlen möglich macht und den Umweg über meine Seite bei seinen Bestellungen auf sich nimmt.

Im Übersichtsdiagramm verteilen sich die Einnahmen diesmal auf:

 

Amazon*: 66,81 €

Lead Alliance: 45,20 € 

Zanox: 28,48 €

Blogsponsor: 25,50 €  

Affilinet: 19,95 €  

Alles-für-Selbermacher*: 7,54 €

Webgains: 3,95 €

Namensbänder*: 3,57 €

Blogfoster: 1,58 €

Flattr: 0,37 € 


Mit Montessori-Material wird lernen zum Kinderspiel. Klicken!

Gutscheincode: MONTEAUGUST

Fast alle Einnahmequellen sind im Vergleich zum Vormonat deutlich gestiegen, wobei auch diesmal die Gewichtung bei DaWanda* mit 26,04 € gegenüber  Etsy* mit 2,44 € unverändert war. Auf den zweiten Platz hat es diesmal das Affiliate-Portal für Gudrun Sjöden geschafft. Wirklich überrascht hat mich, dass es am allerletzten Juli-Tag nach fast acht Wochen Pause wieder einen Verkauf bei den Montessori-Lernwelten* gab. Gleichzeitig gab es dort für den August einen neuen Gutscheincode. Ebenfalls neu war der allerste Verkauf in diesem Jahr beim Naturtextilien-Versand hessnatur*, den ich  fast schon wieder von der Seite entfernen wollte. Blogsponsor blieb im Juli weiterhin Internaht*, wobei diesmal die Stoffwerkstatt bei DaWanda verlinkt wurde. 

Das Schlusslicht bildet Flattr. Die wenigen Cent gab es eigentlich – für ein Instagram-Bild – schon im Juni, wie ich zu spät bemerkt habe. Dennoch bin ich dort erst bei 48 Cent für das ganze Jahr, während es 2013 ja noch 30 Euronen und letztes Jahr immerhin 6 FlattrEuro gab. Leider erreicht mein Flattr-Betrag damit auch nicht mehr die 5 Euro-Grenze und ich kann selbst nichts mehr verteilen, denn bislang habe  ich dort immer alles wieder verteilt. Als (letzten?) Versuch habe ich den Button nun erstmal wieder unter meinen Blogeinträgen eingeblendet, denn die Ideedahinter gefällt mir immer noch.

Nach dem Abzug für den Ernteanteilder solidarischen Landwirtschaft wurden in Juli 25,50 € wieder ausgegeben. Finanziert wurde mit den Blogeinnahmen ein Schnittmuster, das Lotterie-Los Aktion Mensch, kulinarische Genüsse beim Dresdner Nähbloggertreffen und eine spezielle Bügeleinlage für das aktuelle Nähprojekt. Für Werbung oder Spenden wurde im letzten Monat nichts ausgegeben.

Der Warenwert von 93,79 € setzt sich diesmal nur aus den Rezensionsexemplaren zusammen, von denen ich mittlerweile so viele angeboten bekomme, dass ich immer öfter ablehnen muss. Im Juli wurden vorgestellt Sahneschnittchen: Schicke Schnitte zum Selbernähen für die Größen 46-56“*, “Paper only: 20 kreative Ideen aus Papier“*, “An die Töpfe, gärtnern, los!: Praxiswissen und Ideen fürs urbane Gärtnern“*, “Mein Freund Salim“* und “Olli ist ein Ollifant“*.

Geschrieben wurden 24 Blogeinträge und die Seitenaufrufe stiegen auf 28.992. Im letzten Monat lag ich im Ranking der Blogeinnahmen-Veröffentlicher auf Platz 10 von 16. Mal schauen, ob ich diesen Monat wieder auf den 9. Platz zurückspringen kann.

Über mich

Kreativtagebuch einer Kunsthistorikerin mit (Ehe)Mann, drei Schulkindern (01/2010, 07/2013 und 09/2017) im Projekt Vierseithof (*1768) in Dresden wohnend, gerne die Welt bereisend.
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