12tel Blick September 2015 Vierseithof

Das Septemberbild für den 12tel Blick bei der Fotoaktion von Tabea Heinicker zeigt nach vier Monaten mal wieder ein Stück Fachwerk, denn inzwischen haben wir den dritten und letzten Anstrich mit Standölfarbe von Kreidezeit* in Ochsenblutrot geschafft. Zur Aufnahmezeit war ausnahmsweise mal abgeplant, damit die Farbe etwas antrocknen konnte.

Der Blick zurück in die beiden Vorjahre erinnert mich daran, dass wir im September 2013 das erste Mal eine Mediationsrunde hatten und die Stimmung bei Themen hochgekocht war, über die wir mit unseren diesjährigen Problemen wohl nur noch lächeln können. Im letzten Jahrwar nur die Firma für Los 0 auf dem Hof und der Rohbau noch gar nicht begonnen.

September 2013 & September 2014

In den letzten Wochen wurde – kurz bevor die nicht für Dauerdurchnässung geeigneten OSB-Platten auf dem Dach ganz ganz durchweicht wären – das erste Teilstück des Herrenhausdaches gedeckt und sogar schon der Giebel gestrichen. Danach fand die Fabfestlegung durch die Baugemeinschaft statt und nun bekommen die Gefache und die restlichen Gebäudeteile wohl eine leicht andere Farbnuance. Der Stand der Sonne wird uns wohl dabei helfen, dass man später den kleinen Unterschied kaum sehen wird. Die Feinbemusterungen laufen und an den Neubauten wird kräftig innenausgebaut, Fußbodenheizungen verlegt und die Fassade verlattet.

Auch wenn der Sinnblick von blick7 dieses Jahr nicht weitergeführt wird, bleibe ich aufmerksam und freue mich heute am Freitag über folgende fünf Dinge:

Gesehen:

Ein fertig gestrichenes, rotes Fachwerk.

*

Gehört:

Die Stimmen von der Feinbemusterung für die Bodenbeläge.

*

Gerochen:

Schlamm, da es beim letzten Hoftermin ordentlich geregnet hat.

*

Gedacht:

Obwohl unsere Probleme deutlich größer geworden sind als noch vor zwei Jahren, haben wir inzwischen einen viel besseren Umgang damit und auch miteinander. 

*

Gefühlt:

Die erste Herbstkälte und die Sorge, dass die Temperaturen noch ein bisschen im Plusbereich bleiben, damit die Farbanstriche gut trocknen können.

2013

Prolog  [Januar 2013]

Verkauf durch den Eigentümer [Juli 2013]

Kauf des Hofes durch die Baugemeinschaft & Außenansicht der Gebäude vor der Sanierung [Dezember 2013] 

2014

Innenansicht des unsanierten Gebäudes [Januar 2014]

1. Baumaßnahme [Februar 2014]

300 Balkenköpfe in Eigenleistung freilegen [Frühjahr 2014]

Abriß Anbau & Scheune [Juli 2014]

 Unterfahrung mit neuem Fundament Altbauten [Winter 2014]

2015

Bodenplatte [Januar 2015]

Richtfest Scheune [Mai 2015] 

Richfest Anbau & Fenstereinbau [Juni 2015] 

Richtfest Südhaus [August 2015]

Verlinkt beim Freutag, H54F, Friday Fives und der Fotoaktion von Tabea Heinicker.

Rezension: Vegan Homemade: Meine Grundrezepte für Tofu, Seitan, Pflanzenmilch, Käse, Nudeln und Co.

Mit “Vegan Homemade: Meine Grundrezepte für Tofu, Seitan, Pflanzenmilch, Käse, Nudeln und Co.“* aus dem Ulmer-Verlag habe ich das erste Mal ein Rezensionsexemplar von einem Verlag zugeschickt bekommen, obwohl es im Vorfeld gar keine Absprache dazu gab. Das erste Buch der Autorin Lisa Pfleger “Vegan, regional, saisonal: Einfache Rezepte für jeden Tag“* gehörte aber mit zu meinen ersten Buchvorstellungen hier im blog und ich freue mich daher sehr, dass ich nun auch die Fortsetzung zugeschickt bekommen habe.

Abbildung vom Ulmer-Verlag

Da das erste Buch aus dieser Reihe tatsächlich zum Lieblingsbuch in der Küche geworden ist und schon häufiger bei meinen Kochbildern des Ernteanteils aus der Solidarischen Landwirtschaft auf Instagram zu sehen ist, habe ich mich auf die zweite Publikation der Autorin besonders gefreut. Diesmal geht es noch mehr als im an den Jahreszeiten angelehnten “Vegan, regional, saisonal: Einfache Rezepte für jeden Tag“* um das eigentliche Selbermachen beim Kochen. Im Gegensatz zu anderen Rezeptbüchern, die bereits in der Zutatenliste mit “Fertigpizzateig” o.ä. anfangen geht es hier um Grundrezepte.

Abbildung vom Ulmer-Verlag

Das Inhaltsverzeichnis listet die Kapitel “Milchiges”, “Fleischiges und Deftiges” – was mich bei einem veganen Kochbuch zunächst verwirrte – “Eingemachtes”, “Würziges”, “Teigiges”, “Schnelles” und “Snacks und Süßes” auf. Vor allem die letzten zwei Kapitel werden ganz sicher in meiner eigenen Küche ausprobiert. Die Wortwahl “Fleischiges” finde ich allerdings tatsächlich unglücklich gewählt, denn natürlich kommt dort keinerlei “Fleisch” zum Einsatz. “Gebratenes” wäre da aus meiner Sicht ein bessere Sprachalternative gewesen.

Abbildung vom Ulmer-Verlag

In den einzelnen Kapiteln gibt es jeweils zahlreiche Einzelrezepte – die nie eine lange Zutatenliste haben – aber auch zahlreiche Variationsmöglichkeiten, die teilweise sogar ohne zusätzliche Rezepte auskommen. Ein Serviceteil am Ende mit weiterführenden Informationen zu Biolebensmitteln und ein Rezepteindex runden das Buch ab. Mein persönliches Lieblingsrezept ist übrigens der Eichhörnchen-Pudding von S. 155 …..

Abbildung vom Ulmer-Verlag

Aus dem Ulmer-Verlag wurde bereits vorgestellt:

 “Vegan, regional, saisonal: Einfache Rezepte für jeden Tag”

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Über mich

Kreativtagebuch einer Kunsthistorikerin mit (Ehe)Mann, drei Schulkindern (01/2010, 07/2013 und 09/2017) im Projekt Vierseithof (*1768) in Dresden wohnend, gerne die Welt bereisend.
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