Bauherrenseminar Naturfarben in der der Naturfarbenwerkstatt
Schon im Sommer haben wir an einem Bauherrenseminar über die Verwendung von Naturfarben in der Naturfarbenwerkstatt in Dresden teilgenommen. In vielen Bereichen unserer Vierseithofsanierung können wir schon längst nicht mehr alle unsere ökologischen Wunschvorstellungen umsetzen, aber bei den Baustoffen, die uns unmittelbar umgeben werden, ist uns – und auch den zukünftigen Nachbarn – besonders wichtig, was da verbaut wird. Immerhin haben wir auch das Fachwerk mit Standölfarbe von Kreidezeit*gestrichen.


Durch das Seminar haben wir einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Putzvarianten, Kasein- und Leimfarben, Pigmente, Pflanzenfarbstoffe und Lasuren bekommen. Es gab einen einführenden Fachvortrag und danach konnte in vielen Farbkarten geblättert sowie zahlreiche Fragen gestellt werden. Nach einer angenehmen Schnittchen- und Teerunde endete dieser Sommerabend für uns und ich fuhr mit jeder Menge Infomaterial zu den verschiedenen Anbietern wieder nach Hause. Am liebsten hätte ich ja auch gleich meine persönliche Bibliothek um die Bücher “Natürliche Farben. Anstriche und Verputze selber herstellen“, “Edle Putz- und Spachteltechniken: Handwerkliches Gestalten hochwertiger Oberflächen“* und “Schablonieren: Wände und Flächen effektvoll gestalten“* erweitert.

Mit einigen Monaten Abstand haben wir uns nun für Kalkputz entschieden und werden darauf selbst kalken. Obwohl ich damit bislang noch gar keine eigene Erfahrungen habe, werden ich mich an einen freskalen Anstrich mit Pigmenten wagen. Glücklicherweise konnte ich einer bereits kalkanstricherfahrene Restauratorin dazu schon sehr viele Fragen stellen.


Die Wandgestaltung mit Naturkalk begeistert mich inzwischen sehr – Kalkoberflächen können nicht schimmeln, da es keine “Nahrung” im Sumpfkalk gibt, sie sind diffusionsoffen, preiswert und haben keine chemischen oder fungiziden Zusatzstoffe. An eingen Wänden soll mit den Pigmenten auch etwas farbig werden. Das Tochterkind hat sich zwar schon ein “türkis” bestellt, aber ich hoffe, dass sie ein etwas sanfterer Blau-Farbton auch zufrieden stellen wird.

Verlinkt bei Ei(nfach)-Na(chhaltig)-B(esser leben).
Dresdner Nähbloggertreff im Oktober #bloggerfürflüchtlinge
Im Oktober trafen sich die Dresdner Nähblogger zum zweiten Mal im Immergrün. Mit mir genäht haben diesmal by Aprikaner, Kääriäinen, Schau’n wir mal, Friemeleien, Kuddelmuddel, stoff_verzueckt und erstmals Hosenmatz und Kullerkeks.


Wie bereits im September sollte wieder für Flüchtlinge genäht werden und den kalten Temperaturen entsprechend, standen Loops und Mützen auf dem Plan. Diesmal war der Ablauf aber etwas freier und jeder konnte (zunächst) nähen, was er wollte. Außerdem verführte die Jüngste von Kääriäinen (als kleine Halbfinnin in wunderschönen finnischen Bio-Stoff* gehüllt, der hier auch noch darauf wartet, vernäht zu werden) zum Babyschauen und Bekuscheln.
Auch ich habe mich diesmal nach später Ankunft und übervollen eigenem Nähplan für ein anderes Nähprojekt entschieden und endlich den der Tochter schon seit Wochen versprochenen Minirock* nach dem Schnittmuster von Prachtkinder begonnen.

Um so dankbarer war ich, dass die anderen sehr fleißig für die Flüchtlinge genäht haben. Beeindruckende 28 Stücke sind an diesem Abend entstanden – elf komplette Sets und zusätzlich sechs Loops.



Verlinkt bei #bloggerfürflüchtlinge und #meinfreundsalim.







