Kindergarten-Ausflug: Salbe herstellen in der Apotheke
Wie am Freitag bereits erwähnt, konnte ich letzte Woche den Kindergartenausflug der Tochter begleiten, die im ganz kleinen Grüppchen in der Stadtteilapotheke eine “Weinachtssalbe” zubereiten durften. Da es dabei auch noch in die Apotheke ging, in der unsere damals Dreijährige den halben Pflanzenbestand mit nach Hause nehmen durfte, war für mich klar, dass ich gerne dabei sein wollte.

Auch diesmal war ich wieder sehr beeindruckt, mit wieviel Freundlichkeit, Aufwand und ehrlichem Interesse an den kleinen Vorschulkindern dieses Angebot durchgeführt wurde. Der Mitmachtisch stand mitten in der Apotheke und alle Mitarbeiter kümmerten sich um einen perfekten Ablauf. Wenn ich es richtig im Blicke hatte, waren wir mindestens so viele Erwachsene wie Kinder.

Zunächst wurde eine Salbengrundlage abgewogen und mit Olivenöl vermischt. Anschließend bekam jedes Kind eine ganz exakt abgefüllte Menge in sein Gefäß und durfte anschließend selbst loslegen.


Bereits das mischen, umfüllen und abwiegen war für die Kinder (und mich) sehr interessant. Bereits vorher durften sich die Kinder zwischen vier verschiedenen Salbenvarianten entscheiden, wobei sich schließlich alle auf die “Sternchensalbe” einigten, obwohl es neben der gelben auch noch eine grüne, rote und blaue Variante gegeben hätte.


Farbe und Zitronenduft entstanden durch einige wenige Tropfen mit ätherischem Öl und passender Lebensmittelfarbe. Anschließend wurde mit einem Pistill vermischt, dieser abgeputzt und die fertige Salbe in kleine Döschen umgefüllt.


Als krönenden Abschluss landete ein Sternchen-Aufkleber auf der Dose, die anschließend mit den entsprechenden Inhaltsangaben auf einem Zettel als Nachricht an die Eltern zu Hause in einem farblich frei wählbaren Schmucksäckchen verpackt wurde. Das Tochterkind wählte passend zu ihrem Kleid apricot.

Da das Tochterkind damit wieder sehr kreativ war, schicke ich diesen Blogbeitrag zum Creadienstag, Handmade on Tuesday und Dienstagsdingen sowie – da es ja eine Weihnachtssalbe ist – zum Weihnachtszauber 2015.
Ohrenklappenmütze von Schnabelina
Der Sohn hat eine Wintermütze bekommen und diesmal habe ich mich dabei erstmal für den kostenlosen Ohrenklappenmütze von Schnabelina entschieden. Davon ist sogar der Ehemann begeistert, denn die Mütze kann wirklich alles – die Ohren sind schön warm eingepackt, der Kopf im Nacken wunderbar eingekuschelt und dank Bindebändchen zieht da auch an den Seiten nichts rein.

Vernäht wurden gleich drei bei Internaht* gekaufte Stoffe, was mir aber tatsächlich erst hinterher aufgefallen ist. Neben den Bio-Jersey Sterne von Hamburger Liebe* und dem dicken Bio-Sweat* von Lebenkleidung, kam für die Innenmütze eine no-name-Fleece unter die Nadel. Für das eigene Nählabel* habe ich aber nicht den richtigen Platz gefunden.

Einen Nähfehler habe ich auch wieder gemacht, denn irgendwie habe ich mir eingebildet, dass in der Anleitung, die Wendenaht in der Obermütze liegt, was mich zwar sehr verwundert hat, aber am Nähablauf habe ich dennoch nichts geändert. Rückblickend ist klar geworden, dass der Innenmützenstoff im Ebook nur so sehr nach Außenmütze aussieht. Immerhin habe ich die Wendeöffnung mit so kleinen Stichen geschlossen, dass man kaum etwas davon sieht.

Eigenlich passt die Sternenmütze geradezu perfekt zur Sternenhose, die aber leider schon nicht mehr Außentemperaturtauglich ist. Bei den Kocheinsätzen an der Kinderkücheist so eine Mütze eigentlich auch nicht notwendig (ermöglicht aber ein Tragebild, da der Sohn momentan sehr gerne eine Suppe für uns zubereitet).

Getragen wurde die Sternenmütze aber auch beim Friedhofsbesuch am Totensonntag. Diesmal haben wir es zwar nicht zu meiner Familie geschafft, was mir sonst immer recht wichtig ist, aber der Bezugsfaden zu lieben Uroma, die wir Anfang des Jahres gehen lassen mussten, war sicherlich für die Kinder ohnehin wichtiger. Nach diesem Innehalten kann die Weihnachtszeit nun beginnen.

Die Sternenmütze macht übrigens auch den Finkid Winteroverall*, den bereits die Tochter zwei Winter getragen hat, ein bisschen jungstauglicher, obwohl ich mit orange und rot auch bei jungen Männern gut kann. Letzte Woche musste der Sohn dann doch mal die rosa Strumpfhose der Tochter tragen, die er zwar schick fand, aber mit “die ist für Mädchen” kommentierte. 😉

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