Spiel(zeug)rezension: Noris Spiele – Mein Taschengeld, Brettspiel

Am Zeugnistag zum Ende des ersten Schuljahres bekam unsere Tochter das Brettspiel “Mein Taschengeld“* von Noris Spiele. Das passte thematisch prima, denn mit Schulbeginn haben wir begonnen ihr Taschengeld zu geben und sind mit 50 Cent pro Woche gestartet. Sie selbst und damit auch wir haben allerdings ziemlich häufig vergessen, ihr den Betrag wirklich in ihre Geldbörse zu werfen. Gekauft wurde bis zum Schuljahresende auch lediglich eine Gummitierschlange und im Österreichurlaub ein Kühlschrankmagnetschwein. Mit Ferienbeginn – und nach Kassensturz und Nachzahlung der vergessenen Beträge – wurde aber tatsächlich ein richtiger Wunsch damit finanziert. Momentan wartet sie auf die Lieferung ihres ersten Opinel Kinderschnitzmessers* in der Wunschfarbe rot. Aber nun zurück zum Brettspiel.

Geliefert wird das Brettspiel bereits spielbereit, denn man muss lediglich die Spielfiguren aus Holz, das Spielgeld und die Karten aus den Folienverpackungen befreien, aber nichts vorher zusammenbasteln. Der Spielplan wird ausgeklappt und erinnert an das Monopolyprinzip. Nach Auszahlung eines Startbetrags von 5 €, Wahl der Spielfarbe des Holzschweins und Verteilung der Karten kann es losgehen.

Ziel des Spiels ist es, eine Aufgabenliste mit vier Punkten zu finanzieren, die für jeden Spieler unterschiedlich ist. Der eine braucht das Geld für Verbrauchsdinge, wie Nahrung oder Eintritte, der andere für Besitz – dazu gehört Kleidung ebenso wie Spielzeug oder elektronische Geräte. Auf jeder Aufgabenkarte taucht außerdem eine grüne Sparkarte auf. Das Geld vermehrt sich durch bestimmte Felder (Geld von Oma, Geburtstag o.ä.) oder die Ereigniskarten “Geld verdienen”. Da ist das “gute Zeugnis” ebenso dabei wie Rasen mähen.

Klarer Vorteil des Spiels ist, dass die kleinen 2 – 6 Mitspieler ab sieben Jahren rechnen müssen und die Stückelung des Geldes verstehen lernen. Das unserer Tochter das noch gar nicht so leicht fällt und selbst bei den Centstücken ja bis 100 gerechnet werden muss, war mir noch gar nicht so klar. Damit ist es aber gleichzeitig auch ein Spiel, dass tatsächlich nur mit Schulkindern sinnvoll gespielt werden kann, auch wenn es bei uns schon eine Runde mit dem kleinen Bruder gab. Außerdem braucht man Zeit dafür, denn statt der angegeben 30 Minuten haben wir teilweise sogar länger gebraucht.

Ein klares Manko haben die Spielregeln aber dennoch. Beim Versuch die eigene Aufgabenliste abzuarbeiten, wird man immer wieder dazu gezwungen, etwas zu kaufen, was man überhaupt nicht braucht. Gerade bei den Süßkramsachen, ist das eher kontraproduktiv. Da würde das Kind gerne sparen, muss sich aber zwischen Zuckerwatte und Schokolade entscheiden, was vor allem für den mitspielenden, bereits sein ganzes Leben sparenden Mann nur schwer erträglich war. Geschmunzelt habe ich übrigens bei der Aussage der Tochter, dass sie die Cola ja nicht kaufen könnte, weil das nichts für Kinder sei und so (Spielstrategisch unklug) zur Pizza griff. Bei manchen Themen sind wir tatsächlich ganz schön streng … 

Wie sieht das bei euch aus? Wann habt ihr mit der Taschengeldauszahlung angefangen und wie viel bekommen eure Kinder?

Knieschutz OP-Wunde Knieschoner Kindergartenkind

Ein halbes Jahr nach dem Oberschenkelbruch des Sohnes stand im Juni nun der Termin zur Entfernung der Titanstäbe an. Während bei meinem Ellenbogenbruch damals die Stäbe schon ziemlich eingewachsen waren und die Entfernung deshalb etwas länger dauerte, verliefen die Stäbe beim Sohn mit Kontakt zum Knochenmarkt. So dauerte die Entfernung fast zwei Stunden und die Wunden sahen anschließend auch beachtlich angeschwollen aus. Das hielt den Sohn aber schon am OP-Tag nicht davon ab, wie ein Springfloh durch die Gegend zu hüpfen und sogar zu knien.

Nach einer Woche (mit dem Papa) zu Hause, war er aber nicht mehr zu halten und eroberte wieder den Kindergarten. Dieses Kinderparadies besitzt einen Bachlauf mit Matschstrecke und außerdem stand der nächste Waldtag mit Bachwanderung an. So sehr sich die Kindergärtnerin auch bemühten, war es utopisch seine OP-Wunde “trocken und dreckfrei” zu halten. So kam der Wunsch nach einer Beinstulpe auf.

Bei über 30° C musste die Variante unbedingt atmungsaktiv, aber trotzdem halbwegs wasserdicht sein. Vernäht habe ich daher Stoffe meiner leider immer noch nicht fertiggestellten Softshelljacke und hoffe dabei wirklich nur Reste erwischt zu haben, die ich nicht mehr brauche. Neben dem  Softshell in Petrol-melliert* war das Softshell in Türkis* und Innen ein Funktionsjersey von Extremtextil. Das Bündchen wurde bei Internaht gekauft.

Da sein Symbol im Kindergarten – passenderweise – ein kleiner Elefant ist, bekam er als Erkennungszeichen ein Stückchen Elefantenwebband als Einnäher.  Nur auf das eigene Nählabel* habe ich diesmal verzichtet. Genäht wurde nach dem Prinzip der Wendestulpen nach der kostenlose Anleitung von Mariegemachtes* sowie der  Youtube-Nähanleitung aus dem “Haus mit dem Rosensofa”, wobei die Grundidee diesmal von mir selbst kam, da ich zu diesem Thema nichts gefunden habe.

Der Sohn war von seinem Knieschutz sehr begeistert und ich froh, dass meine Variante weder zu locker saß noch das sehr dicke Knie zu sehr abschnürte. Ein bisschen wird es hoffentlich geholfen haben. Ohne das ich vorher darüber nachgedacht hatte, passte die grün-blaue Stulpe sogar farblich perfekt zu den (gebraucht gekauften) Keen-Sandalen* des Sohnes, die laut eigener Aussage “Schneller rennen, als er.” Nun sind inzwischen schon die Fäden gezogen und die Stulpe funktionslos. Vielleicht wandert sie ja demnächst zu Tauschticket*.

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Kreativtagebuch einer Kunsthistorikerin mit (Ehe)Mann, drei Schulkindern (01/2010, 07/2013 und 09/2017) im Projekt Vierseithof (*1768) in Dresden wohnend, gerne die Welt bereisend.
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