Jahreszeitentisch Herbst 2019/2020
Nachdem durch die Nähplatzeroberung im Dachgeschoss meine Näh- und Kreativbücher zwei Stockwerke nach oben wandern konnten, war im Wohnzimmer neben dem weiterhin erfolgreich freigehaltenen Jahreszeitenfach, von dem hier nun von der diesjährigen Herbstversion berichtet werden kann, endlich ein weiteres Fach frei. Dort werden nun immer jahreszeitlich passende Bücher zusammengestellt. Inzwischen gibt es ja eine große Auswahl an Kreativ-, Koch- und Kinderbüchern, die ein bisschen mehr Aufmerksamkeit bekommen können, wenn sie im Jahreslauf dran sind. Bislang habe ich solche Buchzusammenstellungen immer nur Weihnachten und Ostern geschafft, aber selbst dafür fehlte eigentlich ein guter Platz dafür. Zunächst aber zum eigentlichen Fach.

Die Jahreszeitenkarten von Beskow bleiben ohnehin ein fester Bestandteil und in den letzten drei Monaten konnten dort jahreszeitlich zum Herbst passend, die hier schon gezeigten schiefen Kastanienelefanten einziehen. Dazu kamen wilde Klebungen der Tochter, ein Erntedankbild des Dreijährigen und die ersten wirklich exakten Papageiausmalbilder des Schulanfängers. Davon produzierte er im Oktober gefühlt täglich eins und verschenkte sie sehr stolz.

In das Buchfach wanderten drei Herbstsuppenbücher – die schmackhaften Eintöpfe der Landfrauen, ein Rezepteheft aus dem erzgebirgischen Suppenmuseum und Holunderheft*, wobei wir die geplante Holundersuppe nicht geschafft haben. Dafür waren wir wirklich mit dem Pilzbestimmungsbesuch* erfolgreich Pilze sammeln und haben aus dem Kastanienbuch* gebastelt.

Im November wanderte nicht nur eine der letzten eigenen Rosen in das Jahreszeitenfach, sondern auch die hier noch nicht gezeigten Lampions, ein Bastelbaum der Tochter aus dem Vorjahr und eine marmorierte Kerze der Tochter, mit der wir einen weiteren endgültigen Abschied in der Familie beleuchtet haben, der ohne Corona wahrscheinlich noch etwas Lebenszeit gehabt hätte.
Auf der Buchseite blieb das Suppenbuch der Landfrauen, aber es kamen die Schokoladenrezepte leider bislang ohne Umsetzung dazu, sowie als Übergang das gemütliche Winterbuch und Vögel füttern im Winter*, das bewirkte, dass wir nun Äpfel am Futterhaus hängen haben. Außerdem brachte der Sohn einen wirklich umwerfenden gebastelten Igel mit Ziehamonikawürmern aus dem Schulhort mit. Ohne diese feine Jahreszeitenecke wüsste ich sonst gar nicht, wo ich diese Kostbarkeiten präsentieren könnte.


Da ich letztes Jahr nicht geschafft habe, die Jahreszeiteneckenserie fortzusetzen, wird auch bei den Herbstthemen wieder nachgeholt:
Rückblick 2019:


Der Blick zurück ins letzte Jahr zeigt die umfangreichen Herbstbasteleien aus der Grundschulzeit der Tochter, die Ende 2019 mit der vierten Klasse gestartet war. Die Geschwister haben sich mit den Lehrern komplett abgewechselt und so hat der Schulanfänger nun tatsächlich die gleiche Klassenleiterin und Hortnerin, wie die große Schwester. Die Mama-Eichel ist doch wunderbar, oder?
Der Novembertisch zeigte letztes Jahr noch, wie intensiv Halloween gefeiert werden konnte. Auf den Jahreszeitentisch landete 2019 die Laterne der Tochter und lustige Spinnentiere, die ziemlich leicht nachgebastelt werden können. Man steckt die Pfeifenputzer einfach nur als zurecht geschnittene Dreierbündel in eine Holzkugel, biegt die Beine und malt ein Gesicht auf. Simpel und doch effektvoll.


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PORTmoney BIG Genius von Wittsich Geldbörse Portmonnaie
Wenigstens mein Nähbloggerwochenendgroßprojekt soll dieses Jahr noch seinen Dienstagsauftritt hier im blog bekommen. Auch dieses Jahr hatte ich mich dafür entschieden, wieder etwas nur für mich zu nähen. Schon längere Zeit stand ein Portmonnaie auf dem Nähplan, da meine betagte Geldbörse ohnehin auseinanderzufallen drohte. Im Vorfeld befragte ich die Dresdner Nähblogger nach ihren Empfehlungen und folgte dann dem Nähweg von Orneed, die bereits die bereits die Genius-Geldbörse von Wittsich genäht hatte. Das ausführliche Anleitungsvideo und da originelle Kartenrautenfach überzeugten mich.

So wanderte noch rechtzeitig das Schnittmuster PORTmoney BIG Genius von Wittsich via Makerist* und auch das nicht vorhandene Decovil* und Decovil Light* waren wie hier schon gezeigt besorgt. Erst am Abreisetag wurde mir aber klar, dass es von diesem umfangreichen Schnittmuster verschiedene Größen gibt und ich nun statt der normalen, wie die Nähkollegin, die Übergoße-Variante vorbereitet hatte. Solche Kellnergrößen-Geldbörsen sind eigentlich nicht mein Favorit und ich wäre lieber beim Umfang des auseinanderfallenden Vorgängermodells geblieben, aber umentscheiden wollte und konnte ich mich auch nicht nochmal.

So nähte ich in Rathen ein ganzes Wochenende konzentriert vor mich hin und wurde bis auf ganz wenige Restnähte tatsächlich fast fertig. Die Zweitklappe ist nicht ganz exakt geformt und das Geldfach hätte noch straffer geschlossen werden können, aber ansonsten bin ich selbst sehr begeistert. Was für ein großartiger Schnitt. Meine Variante hat ein Geldbörsenextrafach, eine Bildtasche, acht Rautenfächer, zwei Ablagefächer und eine Reißverschlusstasche.

Orneed half mir außerdem mit den passenden Verschlussknöpfen aus. Vernäht habe ich laminierte Baumwollstoffe von Tipp-Tapp auf dem Holländischen Stoffmarkt, von denen ich letztes Jahr noch dachte, dass ich daraus Wetbags für das (nun schon nicht mehr) Wickelkind nähen würde und bereits gut abgelagerten dänischen Pusteblumenstoff, der ebenfalls vom Stoffmarkt kam.


Den unbeschichteten Stoff gibt es allerdings nur im Geldfach und bei den Flügeln und ich hoffe, dass er nicht zu schnell unansehnlich wird. Der abwischbare Stoff greift sich sicherlich nicht so schnell ab. Leider steht das feine Dresdner Nähbloggerlabel von Mit Nadel und Faden auch auf dem Kopf. Aus Gründen fehlte mir da wohl wieder mal das Vorstellungsvermögen.


Dafür sind Reißverschlusstasche und Rautenfächer richtig gut gelungen. Man hätte sich auch für die doppelte Anzahl entscheiden können, aber ich bin froh, dass ich bei den acht geblieben bin. Die Karten lassen sich problemlos doppelt einstecken und so nimmt es nicht ganz so viel Platz weg. Das betagte Altportmonnaie ist tatsächlich sofort in den Müll gewandert und ich nehme meine Riesengeldbörse sehr gerne. Farben und Muster der Stoffe machen mich bei jedem Gebrauch glücklich. Vielleicht nähe ich aber wirklich irgendwann nochmal die Mini-Variante*, denn für die Mittagessenausflüge wäre eine dann doch noch ein bisschen praktischer.

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