Adventskalender Familienkalender 2020

Dieses Jahr plante die Tochter schon vor Wochen einen Familienadventskalender und rechnete dabei aufwendig hin und her, wer dabei zu befüllen und auszupacken hätte. Mittlerweile gelingt mir das basteln-lassen viel besser als noch vor Jahren und so haben wir uns gerne überraschen lassen, was dabei wohl rauskommen würde. Zunächst wurde sehr aufwendig geklebt und Losezettel verteilt. Selbst der Jüngste durfte ziehen.

Vom Ergebnis waren wir aber ziemlich begeistert. Es war zwar ziemlich viel Heißkleber im Einsatz aber der Tannenbaum mit mehrfarbigen Kerzen ist doch wirklich gut gelungen, oder? Auf die Rückseite kam das Rollengebirge, das eigentlich pro Tag befüllt sein sollte. Tatsächlich steckt aber jedes Familienmitglied erst am Vortag sein Präsent ein und so hätte es auch eine einfache Box sein können. Als Schulschließungsaufgabe bekam sie aber den Auftrag eine Übersichtsliste zu erstellen, damit wir besser wissen, wer befüllen und öffnen darf. Am 24 will die Tochter alle beschenken – ich bin schon sehr gespannt und hoffe, dass daraus eine neue Familientradition wird. Selbst der Dreijährige akzeptiert, dass er dort nicht jeden Tag öffnen darf.

Neben diesem großartigen Familienkalender gibt es eine Neuauflage des Papierboxkalenders, denn die Oma hat alle Schachteln neu gefaltet und nun auch den Jüngsten einzeln beschenkt. Auch sein Vogelstockkalender der Patentante hängt wieder. Neu ist hingegen die Tütchenvariante der Dresdner Großeltern, in denen es Süßkram für alle Familienmitglieder gibt. Ich selbst habe dem Mann einen Bio-Gewürzkalender* und mir selbst den Naturkinder-Adventskalender geschenkt.

Verschenkt haben wir an die Merseburger Großeltern den Adventszahlen-Tütchenkalender und in Dresden blieben erstmals die Beutelchen, da der Holz-Organizer noch in der Großelternwohung stand und ich dort coronabedingt nicht zum langen befüllen verweilen wollte sondern tatsächlich nur zur schnellen Übergabe mit Maske und Abstand.

Bleiben noch die uns so sehr unterstützenden Patentantennachbarn. Dort habe ich diesmal den neu entdeckten Schereleimpapier-Kalender verschenkt, der denke ich in diesem Fall ganz gut passen dürfte. Damit gibt es diesmal tatsächlich gar nicht so viel Süßkram für uns Erwachsene aber trotzdem eine wunderbare Mischung, die ein bisschen Normalität in die Vorweihnachtszeit bringt – und was bräuchten wir derzeit mehr.

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Rezension: Der große Nadelzauber. Tolle Nähideen für Mädels.

Zum achten Geburtstag bekam die Tochter ein erstes Mama-Tochter-Nähbuch und es entstand damals der Plan, dass wir regelmäßig zusammen nähen. Dann fehlte aber durch die Zimmerneuverteilung erst der Nähplatz komplett und nun wird seit Monaten der Dachboden ausgebaut. Tatsächlich arbeiten wir aber schon sehr lange an einem gemeinsamen Projekt, wobei die Exklusivzeit so sehr beschränkt ist, dass wir nur extrem schleppend vorankommen. Die Neuerscheinung “Der große Nadelzauber. Tolle Nähideen für Mädels.“* ist daher auch mit der Hoffnung verbunden, dass es nicht nur beim Buch durchblättern bleibt, sondern wirklich im kommenden Jahr gemeinsam genäht werden kann. Bei drei Kindern ist das gar nicht so einfach Zeit dafür zu finden ohne gleich alle drei an den Maschinen zu beschäftigen.

Abbildung von Bassermann

Wenn ich den Hinweis auf meinem Exemplar richtig deute, sind in der gebundenen Neuausgabe mit immerhin 176 Seiten Umfang gleich zwei – vermutlich frühere – Titel zusammengefasst, denn die Publikation wird als Doppelband angepriesen. Die Autorin Ruth Laing ist vom Fach, denn sie hat neben einer Schneiderlehre, ein Studium der Maschinenkonfektionstechnik gefolgt vom Studium der Bekleidungstechnik absolviert und war Redakteurin bei einem Modeverlag. Das klingt recht beeindruckend. Über die Autorin erfährt man aber im Buch nichts, denn es folgt sofort ein Einstieg, der sich direkt an das nähende Kind wendet: “Ich habe noch nie genäht”. Es folgt eine Einführung für die Nähmaschine, Nähtraining, Materialkunde und Werkzeugkunde bevor der Hauptteil mit 32 Projekten folgt.

Abbildung von Bassermann

Wie häufig bei Kindernähprojekten dominieren dabei Beutel oder Taschen in immerhin zehn verschiedenen Varianten gefolgt von Kissen sowie kleine praktische Nähprojekten, wie Lesezeichen, Sofataschen, Rollmäppchen oder ein Fuchskissen. Modern will man sicherlich mit iPod-Hülle, und Handclutch sein. Das letzte Projekt ist aber sogar ein Rock und damit der Einstieg in die Kleidungsnähwelt. Der Text der Anleitung ist durchgängig in der Du-Form geschrieben und spricht das Kind direkt an. In bunten Seitenblasen wird jeweils der Schwierigkeitsgrad, das Material und Werkzeug angegeben. Die einzelnen Nähschritte sind mit schematischen Zeichnungen illustriert, die aber immer von einem Text begleitet werden. Etwas merkwürdig wirken die Nähübungen auf S. 131, die mitten im Buch zwischen zwei Projekten eingeschoben sind. Die hätte ich eher am Anfang erwartet.

Abbildung von Bassermann

Es ist aber auf jeden ein Kindernähbuch das Spaß macht, denn die Projekte sind so gut beschrieben und die Abbildungen so freundlich klar, dass man sofort Lust bekommt los zunähen. Am Ende des Buches folgen die Schnittmuster, die nicht auf einem Einzelbogen mitgegeben werden, sondern auf den festen Buchseiten übereinander gedruckt sind. Auf den Seiten wird aber eine Internetadresse verwiesen, auf der man ein *.pdf öffnen kann. Dort sind die Schnittmuster einzeln angeordnet, so dass die Abpauserei entfällt und das Kind nach Ausdruck wirklich das Schnittmuster ausdrucken kann, das benötigt wird. Die Nähübungen hätten als Internetausdrucksmöglichkeit gerne dabei sein dürfen.

Abbildung von Bassermann

Nach der Tochter werden dann sicherlich auch bald die beiden Söhne an die Nähmaschine wollen und natürlich kann man damit argumentieren, dass Haarbänder und Schmuckuntensilo eher in die Mädchenwelt gehören. Ein bisschen stört mich die Ausrichtung auf Mädchenwelt selbst im Untertitel dieses Buches aber schon. Es transportiert viel Schubladendenken und Rollenklischees, die auch in der Kindernähbuchwelt gerne abgeschafft werden könnten. Vielleicht folgt bei der Autorin aber auch noch ein Buch mit Nähideen für Jungs?

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Über mich

Kreativtagebuch einer Kunsthistorikerin mit (Ehe)Mann, drei Schulkindern (01/2010, 07/2013 und 09/2017) im Projekt Vierseithof (*1768) in Dresden wohnend, gerne die Welt bereisend.
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